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Dienstag, 24. April 2012

Aus für das Wiener Karussell !

Nachdem nun in den letzten Tagen erste Meldungen davon berichtet haben, dass die mutmaßlichen Drahtzieher des Wiener Karussells verhaftet wurden, hier nun die Tatsachen:

Am Dienstag, den 17.04.2012 wurden in Wien drei der mutmaßlichen Haupttäter in der Causa rund um das sogenannte "Wiener Karussell" verhaftet.

Die Verhaftungen fanden unter anderem wegen der Feststellungen des Gutachters statt, welcher in den Ermittlungen anhand der vorliegenden Beweismaterialien den Nachweis erbringen konnte, dass die vorgeblich erbrachte Leistung der Gewinnspieleintragungen offenbar nicht erbracht worden war.

Über folgende Personen wurde daher die Untersuchungshaft verhängt:

Robert Franz M.
Mag. Stephan Wolfgang K.
Dr. iur. Gerald A.-E.

Der Vorwurf beinhaltet bislang den gewerbsmäßigen Betrug und der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien spricht in der Beschreibung des Umfanges der Schadenssumme und der Opferzahl sehr kryptisch davon, dass selbst bei einem Schaden von nur einem Euro pro Opfer der Gesamtschaden wohl die Millionengrenze überschreitet.
Und damit übertreibt er beileibe nicht: Immerhin gilt der Wiener Clan als "Erfinder" dieser Geschäftsmasche und hat wohl mehr Geschädigte hinterlassen, als bisher vorstellbar war. Eine Opferzahl von mehr als einer Million Betroffener ist da durchaus vorstellbar - und wenn es der Sprecher der Staatsanwaltschaft sagt, auch realistisch.

Tatsache ist, dass mit der Verhaftung der drei mutmaßlichen Haupttäter das Wiener Karussell zerschlagen ist und das diese Verhaftungen wahrscheinlich auch Auswirkungen auf die zur Zeit laufenden Verfahren, welche in Zusammenhang mit den Vorwürfen rund um die Luck24 zu tun haben, haben werden.
Zumindest dann, wenn in der nun folgenden Phase der letztendlichen Einvernahmen die entscheidenden Aussagen der Beschuldigten getätigt werden.

Man darf hier nicht vergessen: nun beginnt erst die eigentliche Untersuchung!

Endet damit die Abzocke am Telefon?

Nein, natürlich nicht: viele Trittbrettfahrer entstehen nahezu tagtäglich und versuchen das "Geschäftsmodell" des Wiener Clans nachzubauen.

Allerdings sind die Ermittlungsbehörden im deutschsprachigen Raum auf diese Art der Abzocke sensibilisiert worden und erkennen bereits sehr früh diese Tatmuster und haben nun durch die Erfahrungen der letzten Jahre auch einen anderen, viel schnelleren Zugang zu Ermittlungsansätzen.

Fakt ist, dass etwas derart pervers Großes in der Telefonabzocke mit Gewinnspieleintragungen nicht mehr entstehen kann. Auch für die Gauner der Internetabzocke mit Abofallen ist die Zeit abgelaufen .....

An dieser Stelle dürfen wir ein großes Kompliment an die hervorragende Ermittlungsarbeit richten:
Ein Schnellschuss - quasi aus der Hüfte auf Zuruf einzelner Blogbetreiber - wäre völlig falsch gewesen. Hier wurde in akribischer Schwerarbeit jedes einzelne Detail, jede Information auf Herz und Nieren geprüft und jedem Hinweis mit unglaublicher Geduld nachgegangen.
Man hat sich weder beeinflussen, noch drängen lassen - von keiner Seite. Und da gab es einige Versuche, wie uns vorliegt ...
Was von vielen als "langsames Getue" bemängelt wurde, war in Wahrheit ein immenser Aufwand an Recherchen, die sich um die ganze Welt erstreckt haben und schließlich zur Verhaftung geführt haben.

Dazu muss auch gesagt werden, dass es ohne der Unterstützung der österreichischen Partei FPÖ und deren Obmannes es gar nicht möglich gewesen wäre, hier derart effizient zu arbeiten. Das war auch die einzige politische Partei, die sich wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt und gehandelt und nicht nur Phrasen gedroschen hat.

Bevor jetzt wieder die nächsten Mutmaßungen und Spekulationen über die Strafhöhe entstehen, sei hier angemerkt, dass es noch ein weiter Weg bis zum Prozess ist und man sich in der nötigen Geduld üben muss:
Am Ende wird Recht über Unrecht obsiegen und die Verantwortlichen entsprechend deren Schuldausmaß betraft werden.

Zuletzt sei noch gesagt, dass es die Rückgewinnungshilfe in Österreich nicht in dem Ausmaß und nicht in der Art gibt, wie sie in Deutschland bekannt praktiziert wird.

Für nähere Informationen ersuchen wir Geschädigte daher, sich mit dem Verein VPT aus Wien unter der kostenlosen Hotline 0800 810 833 (aus ganz Österreich) oder per mail unter: sos@verein-vpt.at Kontakt aufzunehmen.

GA

Montag, 13. Februar 2012

Marek und Kleinander haben Blogautor geklagt ... und verloren!

Seit dem Jahre 2010 haben die Antragsteller Robert Marek und Mag. Stephan Kleinander versucht, einen unserer Blogautoren vor dem Landesgericht für Strafsachen in Wien wegen Verletzung des Medienrechts - insbesondere der Unschuldsvermutung - zu belangen.

Die Vorwürfe gegen den Autor (Auszugsweise aus dem zugrundeliegenden Antrag vom 29.07.2010):

".... Beginn des Zitats
4. Der Schutz der Unschuldsvermutung ist eine zentrale Bedingung jeder rechtsstaatlichen Ordnung und verfassungsrechtlich in Art 6 Abs 2 EMRK verankert. Der Verfassungsgerichtshof hat bereits ausgesprochen, dass die Unschuldsvermutung einen die gesamt österreichische Rechtsordnung beherrschenden Grundsatz darstellt (MR 1986/6, 14).

Die Antragsteller werden durch die im Blog des Antragsgegners betrugskartell.blogspot.com aufgestellten Behauptungen, insbesondere

  • Wir sind den Gaunern auf der Spur
  • Hauptakteure
  • Kopf der Bande
  • die nächsten Gaunereien werden bis ins Detail geplant
  • Die Gruppe rund um Robert Marek befindet sich in großem Aufruhr
  • Je tiefer wir graben, desto schmutziger werden die Ergebnisse
  • Packt schon mal die Zahnbürste ein, liebe Abzocker
  • Lügengebilde der Luck 24
deutlich als Täter der Ihnen vorgeworfenen gerichtlich strafbaren Handlungen angeprangert. Ohne jeden Zweifel ergibt sich bei einer vorzunehmenden Gesamtbetrachtung der Eintragungen, dass die Antragsteller als schuldig und überführt hingestellt werden.


Die Antragsteller sind auch, schon in Anbetracht ihrer mehrfachen namentlichen Nennung, aber auch der Veröffentlichung Ihres Bildnisses sowie des Unternehmens LUCK24 sogar für einen größeren Personenkreis identifizierbar.

Ende des Zitats ....."

Wir haben an dieser Stelle nur deshalb auf eine komplette Veröffentlichung verzichtet, weil der meiste Inhalt ohnehin auf diesem Blog nachzulesen ist.
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Kurz gesagt: die Antragsteller waren der Meinung, unser Mitautor hätte hier eine Vorverurteilung begangen.

Bereits das Erstgericht (Landesgericht für Strafsachen Wien), hat dazu am 25.08.2011 in seinem schriftlichen Urteil zur Zahl 93 Hv 72/10d nicht nur unseren Mitautor freigesprochen, sondern auch eine beachtenswerte und für uns Journalisten richtungsweisende Begründung dafür gefunden.

Auch hier zitieren wir nur auszugsweise (das Original kann gerne bei uns angefordert werden):

"...... Beginn Zitat Urteil des LG für Strafsachen Wien vom 25.08.2011


Rechtliche Erwägungen in diesem Verfahren:

Im konkreten Verfahren hat der inkriminierte Internetblog - wie auch festgestellt – die Funktion der Warnung von (mutmaßlichen) zukünftigen Opfern der Antragsteller. Gleichzeitig will er die (mutmaßlichen) Opfer
zusammenbringen, organisieren und Hilfe anbieten. Auch zeigt er Verfehlungen der ermittelnden Behörden im
Strafverfahren gegen die Antragsteller auf.


Eine Zusammenführung/zweckmäßige Organisation von (mutmaßlichen) Opfern der Antragsteller im Internet ist aber nur möglich, wenn konkrete Fakten zum (mutmaßlich) strafbaren Verhalten veröffentlicht werden. Daher können sich (mutmaßliche) Opfer der Antragsteller im Internet nur dann finden und somit organisieren, wenn der Name der Antragsteller und der zugehörige Firmenname veröffentlicht wird. Eine diesbezügliche Anonymisierung würde verhindern, dass sich (mutmaßliche) Opfer erkennen, Erfahrungen austauschen können oder auch sich gegenseitig bei Behördenwegen helfen bzw. Schadenersatz fordern. Außerdem
kann dadurch erreicht werden, dass allenfalls zukünftige Opfer gewarnt und auf konkrete "Verkaufsstrategien“ hingewiesen werden.


Um (mutmaßliche) Opfer im Internet organisieren zu können, muss man aber den (mutmaßlichen) Täter einer
Straftat bezichtigen. Denn nur dann ist eine Mobilisierung der Opfer, aber auch eine Kritik an die Behörden möglich.

Würde man verpflichtet sein, immer nur in Konjunktiven o.Ä. zu schreiben, wie zum Beispiel: „könnte sich so
zugetragen haben“, „soll das gemacht haben“, „ist verdächtig“, etc. würde jeder Appell an andere
(mutmaßliche) Opfer oder Behörden sofort im Keim erstickt werden und somit die Meinungsfreiheit der Opfer in wesentlichen Belangen massiv eingeschränkt werden. Daher ist Opferzusammenschlüssen bzw -organisation (und dabei handelt es sich bei diesem Internetblog) eine andere Form der Kommunikation zuzugestehen, als etwa Zeitungen etc., deren Zielsetzung auch eine andere ist. Ein konsequenter
Opferschutz (wie auch vom Gesetzgeber immer deutlicher umgesetzt) befindet sich somit immer am Rande der geltend gemachten Anspruchsgrundlagen nach dem MedienG, da er sonst praktisch nicht umsetzbar ist. Nur eine Interessenabwägung zwischen den Interessen der (mutmaßlichen) Opfern und den der (mutmaßlichen) Täter kann hier zum richtigen Ergebnis führen.

Es darf auch – im Konkreten - nicht übersehen werden, dass die zuständigen, österreichischen Behörden bereits gegen die Antragsteller Zwangsmaßnahmen setzten, sodass hier nicht mehr von einem „Anfangsverdacht“ zu sprechen ist. Auch die Tatsache, dass bereits ein Staatsanwalt der
„Organisierten Kriminalität“ gegen die Antragsteller ermittelt, zeugt von einem sehr konkreten Tatverdacht
gegen die Antragsteller und vielen (mutmaßlichen) Opfern und anderen Beteiligten.


Schlussendlich ist daher die hinsichtlich § 7a Absatz 1 MedienG bereits erfolgte Judikatur auch auf § 7b Absatz 1 MedienG umzulegen, da sonst jeder konsequente Opferschutz, welcher durch Opfer oder andere Beteiligte verfolgt wird, zunichte gemacht wird; genauso wie ein eindringlicher Appell an die Behörden.

Unter diesen Aspekten und unter Bezugnahme auf die oben zitierten Kommentare entfällt ein Anspruch der
Antragsteller hinsichtlich § 7a Absatz 1, 7b Absatz 1 MedienG, da im konkreten Verfahren die Interessenabwägung zwischen den Interessen der Öffentlichkeit, also insbesondere (mutmaßlichen) – zukünftigen – Opfern höher wiegt als die der Antragsteller.
................. Zitat Ende"
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Die Antragsteller haben daraufhin Nichtigkeit und Berufung eingelegt - um das Urteil am Oberlandesgericht Wien doch noch zu kippen.

Das OLG Wien hat nun in der heutigen Verhandlung jedoch das Urteil - den Freispruch - und die Begründung dazu des Erstgerichts bestätigt.

Dies ist auch ein beachtliches Urteil für den Journalismus und die Berichterstattung im Zusammenhang mit den von uns verfolgten (mutmaßlichen) Tätern.

Wir dürfen hier mit einem Zitat von einem unserer Mitstreiter zum Urteilsspruch enden:

"Es gibt Gerechtigkeit!"

Und in Bezugnahme auf den zugrundeliegenden Antrag (insbesondere auf den Hinweis auf die europäischen Menschenrechte), sei gesagt:

Mit ein Grund für unsere Tätigkeit ist auch der Artikel 17 Ziffer 2 der UNO Resolution 217A (III) vom 10.12.1948 (die allgemeine Erklärung der Menschenrechte), der einer unserer Leitsätze ist:

"Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden."


gepostet von GA am 13.02.2012

Rückfragen unter: betrugskartell@gmail.com

Freitag, 5. November 2010

Woher hat die MEGALON PAYMENT SERVICES GmbH die Daten?

Nachdem wir uns nun doch schon etwas länger mit der Meaglongruppe befassen und recherchieren (dieser Komplex ist derart groß und umfangreich, dass wir noch nicht abschätzen können, wann wir endgültige Sachverhalte veröffentlichen werden), sind wir immer wieder über die Dreistigkeit erstaunt, mit der die Betreiber und Geschäftsführer diverser Unternehmen an der Realität vorbeiwandern.

So erreichte uns in den letzten Tagen eine mail, die wir hier ausnahmsweise inhaltlich zitieren dürfen:

".....leider bin ich auch auf die machenschaften des og. gewinnspiels reingefallen,
da sie unter dem deckmantel des buchclubs "der club"
auftraten, bin ich zunächst nicht stutzig geworden, da jedoch die versprochenen
gewinne nicht auftauchten und auch keine entsprechende post bei mir auftauchte
wurde ich doch hellhörig. als nun wiederum der betrag von
MEGALON PAYMENT SERVICES GMBH
XXXX.XXXX.XXXX
DER CLUB ZUKUNFTSCHANCE KNR xxxxxxxxxxx
auftauchte, wollte ich doch wissen, was für eine firma das ist und so schaute
ich im internet nach und entdeckte als allererstes ihre info. allerbesten dank
dafür, ich stornierte als erstes den einzug und melde mich hiermit als
geschädigte, da ich auch nicht weis wie diese firma postalisch zu erreichen ist
kann ich diesen einzug nicht kündigen....."

Diese mail ist stellvertretend für einige hundert, die uns in den letzten Wochen erreichte.

Wer ist diese MEGALON Payment GmbH, die postalisch nicht erreichbar ist (das kennen wir ja schon, nicht wahr?) ?

Um die unten eingefügte Grafik besser zu verstehen, müssen wir ein wenig weiter ausholen:

Es gab zu Beginn des Karussells zwei große Player am Markt:

die LUCK24
und
die MEGALON.

Auf der einen Seite war/ist der umtriebige Andreas Meyer der Geschäftsführer, auf der anderen der allseits so beliebte Stephan Kleinander.

Die beiden haben schon in den Anfängen zusammengearbeitet, denn der Donauland Lotto Club (ein Derivat von Bertelsmann) war das gemeinsame Projekt:

Meyer hat seine Kontakte spielen lassen und Bertelsmann mit persönlichen körperlichen Einsatz dazu gebracht, deren hochgeheiligten Kundendatensätze über die LUCK24 abwickeln zu lassen. Dafür hat der Meyer einen sogenannten "Kickback" erhalten: eine Sonderlichkeit fürwahr. "Meyer (und das sind jetzt ungeprüfte Angaben eines Insiders - wir distanzieren uns hier nachdrücklich von jeder unbegründeten Verdächtigung!) hat nicht nur bei Bertelsmann dafür kassiert (indirekt durch die Megalon), dass er die Abwicklung ausgelagert hat, sondern auch bei der LUCK24 dafür, dass er die Daten/Abwicklung geliefert hat und noch zusätzlich dafür, dass er überhaupt existiert."

Jetzt ist die LUCK24 ja ein wenig fußlahm geworden und nicht mehr die brave mittelständische Bude, die sie gerne wäre, sondern steht im Verdacht, das Zentrum von organisierten Betrügereien zu sein. Das hilft natürlich nicht so sehr im Umgang mit seriösen Kunden - überhaupt ist die LUCK24 am Markt - nun, sehr umstritten geworden: man mag eigentlich nicht mehr so recht mit der LUCK24 zusammenarbeiten. Gut so.

Aber: da tut sich dann ja eine Lücke auf - die sofort gefüllt wird.

Raten Sie einmal, wie....

Richtig! Kleinanders alter Spielgefährte, der Meyer aus Hamburg, mischt da laut dem Insider wieder mit und stellt kurzerhand die MEGALON Payment GmbH hin!
Was wunder, ein Abklatsch der Epagado der LUCK24 zu sein scheint:

Die Epagado war eine sogenannte "Blitz-Gesellschaft", eine VorratsgesmbH, die mal schnell ums kkleine Geld gekauft wurde, umgetauft wurde und schon konnte man damals Geld einziehen.
Die MEGALON Payment ist ebenfalls eine "Blitz-Gesellschaft", die auch ums kleine Geld gekauft wurde und schon legt die eigene Paymentbude los und zeht Gelder ein.

(Anmerkung: die Bezeichnung "Blitzgesellschaft" rührt daher, weil eine Steuerberatungskanzlei solche GmbH's "auf Vorrat" gründet. So hieß die nunmehrige MEGALON PYMENT GmbH ursprünglich:
Blitz H08-874 GmbH, Hamburg (c/o SES Siemsen Eder Steuerberatungsgesellschaft m 1, 20359 Hamburg) und ist unter der Registernummer HRB 105532 beim Registergericht Hamburg eingetragen. Dazwischen hieß sie Perfunctio und war schon in Liquidation - und der Geschäftsführer ist das ein alter "Späzl" aus Hamburg, der Goga Andreas....
bei der Epagado war es ja so:
Blitz 08-504 GmbH, München, (Föhringer Allee 11, 85774 Unterföhring).Die Gesellschafterversammlung vom 09.10.2008 hat die Satzung neu gefasst. Dabei wurde geändert: Firma, Sitz, Gegenstand. Neue Firma: Epagado Payment GmbH. Neuer Sitz: Unterföhring, Landkreis München. Neuer Unternehmensgegenstand: - Payment-Service-Provider - Erbringung von Payment-Dienstleistungen im bargeldlosem Zahlungsverkehr im eigenen Namen sowie für Dritte - Abrechnungs- und Verwaltungsorganisation - Kaufmännisches Forderungsmanagement - Software-Entwicklungen - Handel- und Lizenzvertrieb - Vertriebskoordination von Waren und Dienstleistungen aller Art - Erwerb von Beteiligungen an anderen Unternehmen. Ausgeschieden: Geschäftsführer: Lotz, Nicole, geb. Liebera, München, *07.06.1969. Bestellt: Geschäftsführer: Gültekin, Melek, Wien, *19.05.1983, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.)

Also, wer da jetzt Böses denkt....

Jetzt spekulieren wir mal ein wenig:

Wenn der Meyer/Goga den Kleinander kopiert und das gleiche Konstrukt aufbaut, noch dazu mit den gleichen Datensätzen arbeiten kann, was wird dann wohl passieren?

Sehen wir uns dazu die Grafik an (die grünen Pfeile zeigen dabei, wohin das Geld immer fließt, bzw. wer Zugang zu Donauland hatte...):



Na, da wird einem warm ums Herz: das Karussell dreht sich wieder - diesmal in Hamburg...

Übrigens hat es erst vor wenigen Tagen einen Wechsel bei der ehemailgen Epagado - nunmehrigen SEPA Cash - gegeben (Auszug Registergericht Hamburg):

02.11.2010
Sepa Cash GmbH, Hamburg, Schulterblatt 36, 20357 Hamburg.Bestellt Geschäftsführer: Wanko, Ferdinand Michael, Wien, Österreich, *24.12.1958, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Ausgeschieden Geschäftsführer: Gültekin, Melek, Wien/Österreich, *19.05.1983.


Wanko ... ob das DIESER Herr Wanko wohl ist? In der Nähe ware es ja ...

Na, da hat die alte Hardy-Jacke wohl ausgedient... wie war das doch gleich: Melek (Melissa) Gültekin (Hardy)...

Wir haben das im Auge - und ach ja: die Drohungen finden wir sehr amüsant ....

GA

Samstag, 2. Oktober 2010

Robert Mareks liebster "Wegbegleiter" verhaftet?

Robert M. hat aller Wahrscheinlichkeit nach schwere Tage vor sich:

Unter den erst kürzlich auf Mallorca verhafteten Personen befinden sich alte "Kampfgefährten":

Andreas Berger, Michael Ludwig Harter und
Klaus Ziebold

Besonders bei Andreas Berger wird dem Robert M. heiß und kalt werden:

Andreas Berger war über eine lange Zeit hinweg ein kongenialer Partner des Herrn M.
Andreas Berger telefonierte über das Paradecallcenter von M - die VISEMA aus Wien - seine "Produkte" ab. Die Geschäftsführerin der VISEMA war eine alte Bekannte: die rechte Hand von M - Sylvia Koppatz.
Unter den Produkten, die Koppatz im Auftrag von M für Andreas Berger abtelefonieren musste war auch das später so gefürchtete "Aktion Deutschland gewinnt", welches in Walter Inderbitzin und dessen Spar Garant AG eine Nachahmerin mit der "Aktion Österreich gewinnt" gefunden hat.

Andreas Berger war in vielen Belangen auch so etwas wie der "Mentor" von Robert M. M hat sich nach Vorbild und Ratschlag von Berger in Mallorca niedergelassen, seine Unternehmensstrukturen nachgestellt und einige "Produkte" versucht zu kopieren. Auch Armin Kraft - heute in vielen Unternehmungen von M entweder Geschäftsführer oder Vorstand (Kraft war bei der Innopro s.r.o. der Erste einer Reihe von Geschäftsführer) kommt von Andreas Berger: er wurde allen als der Mann von Berger vorgestellt. unkompliziert, schmerzfrei und "um's kleine Geld zu haben".

Überdies hat die LUCK24 auf Anordnung von M einiges für den Andreas Berger abgewickelt, so auch die Verwaltung einiger Lottotipgemeinschaften, wo Andreas Berger als "Investor" aufgetreten ist.

So richtig übel dürfte M aber bei dem Gedanken werden, dass die grundsätzlichern Verhandlungen 2007 über die Abwicklung von Bertelsmannauftrtägen (Donaulandlotto z.B.) in den Büros von Andreas Berger stattgefunden haben. Und wer Berger kennt, der weiß, dass sich der alte Fuchs solche Protokolle aufbehält....

Und da wird dann klar, dass M der alleinige Herrscher über das Imperium in der Rotenturmstrasse ist: sämtliche Verhandlungen wurden von M initiert, geführt und abgewickelt. Da gibt es keine Ausreden mehr.
Auch die Tatsache, dass damals neben der Truppe von Bertelsmann die Führungsetage der Megalongruppe zugegen war und für die Kooperation zwischen Bertelsmann (damals noch für Donauland Österreich) und der Gruppe von M engetreten ist wird jetzt ein heißes Thema werden. Hat man doch die ganze Zeit bestritten, dass es da eine Verbindung gäbe....

Jetzt wird es auch ungleich schwieriger, wenn nicht gar unmöglich werden, zu behaupten man hätte von alledem nichts gewusst, oder auch nur ahnen können: war man doch selbst anwesend und hatte dem Deal zugestimmt, dass die LUCK24 die Abwicklung der Adressverwaltug zu übernehmen hat. Der Lohn dafür : ein fetter Kickback, der einige Herren so richtig reich gemacht hat.

Das Schlimme an diesem Teil der Geschichte ist, dass Donauland eine höchst seriöse Firma ist und Bertelsmann einen sehr guten Ruf hat, was den Datenschutz anbelangt und diese Unternehmen sich künftig damit auseinandersetzen müssen, dass man eigentlich genauso ein Opfer geworden ist. Aber hier hat ja die Megalongruppe nun Gelegenheit und Grund, die ihnen bereits zur Kenntnis gebrachten Adressmanipulationen der LUCK24 endlich zur Anzeige zu bringen und sich damit auch klar zu erklären, nicht wahr?

Fakt ist auch, dass mit Michael Harter nun jemand inhaftiert wurde, der sehr viel internes über das Wiener Karussell und dessen Mitfahrer weiss - ebenso wie Andreas Berger.

Andreas Berger ist ein kluger Mann, der seine Chance sicher nützen wird, wollte er doch schon im Jahre 2008 eine sehr umfangreiche Klage gegen M und seine Unternehmungen führen. Jetzt hat er die Gelegenheit, seinen Beitrag zu leisten, um diese Art der Abzocke einem Ende zuzuführen.

An die Opfer des Kartells:

Melden Sie sich weiterhin so zahlreich wie bisher unter : betrugskartell@gmail.com

Aber auch die Mitglieder des Kartells können sich bei uns melden!

Und an den anonymen Schreiber, der sich selbst "Alphainsider" nennt:

Worte alleine sind nicht genug. Oft ist es klüger, weniger zu sagen und mehr zu wissen.

Ein weiterer Schlag gegen die mutmaßlichen Betrüger...

Liebe Blogleser, die lange Pause seit dem letzten Beitrag ist durch intensive Recherchen entstanden.
Ein Ergebnis davon können Sie hier nachlesen:

"Telefonbande: Grazer auf Mallorca verhaftet

Auf der spanischen Ferieninsel Mallorca ist ein gebürtiger Grazer verhaftet worden, der gemeinsam mit vier Komplizen durch dubiose Telefongeschäfte mehr als sieben Mio. Euro ergaunert haben soll.


Internationaler Haftbefehl


Der 54 Jahre alte gebürtige Grazer lebt laut Bundeskriminalamt seit Jahren auf Mallorca - Gegen ihn bestand ein internationaler Haftbefehl. Jetzt wurde er in Palma de Mallorca verhaftet.


Mit dubiosen Gewinnversprechen sollen der Grazer und vier weitere Personen 7,5 Mio. Euro ergaunert haben. Länderübergreifende Razzia


Er und vier weitere Personen aus Deutschland werden verdächtigt, Anrufer mit dubiosen Gewinnversprechen geködert und ihnen mit Mehrwertnummern und teuren Gesprächseinheiten 7,5 Millionen Euro abgeknöpft zu haben.


Die Bande flog nun bei einer länderübergreifenden Razzia auf: Fahnder führten in Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Spanien und Österreich 33 Hausdurchsuchungen durch. Laut Staatsanwaltschaft Mannheim in Deutschland wurden vier der fünf Verdächtigten auf Mallorca festgenommen, darunter auch der Grazer.


Anzahl der Geschädigten noch unklar


Die vier Männer und eine Frau sollen ihren Opfern schriftlich oder telefonisch satte Gewinne in Aussicht gestellt haben. Um an das Geld heranzukommen, sollten sie eine Mehrwertnummer mit einem Gesprächspreis von drei Euro pro Minute wählen.


War der Kontakt hergestellt, setzten die Abzocker auf Zeit und verwickelten die Anrufer in minutenlange Gespräche, um so möglichst hohe Gebühren zu erzielen - die versprochenen Gewinne gab es freilich nie. Mit dem ergaunerten Geld sollen die Fünf laut Polizei in Saus und Braus gelebt haben. Wie viele Geschädigte es gibt, steht noch nicht fest."

Quelle: ORF

Jetzt fehlt nur noch der Herr Seyfarth, dem jetzt schön langsam die Schlafplätze ausgehen dürften (nachdem nun auch die eine der andere Yacht in Mallorca ausfällt).

Wir bleiben dran.

Das sollte auch den mittlerweile zahlreichen Nachahmern ein Warnzeichen sein:
Diese Art der Geschäftemacherei hat ein Ende.

Und es gibt keinen Schutz vor der Strafe - die ganz sicherlich folgt. Tagtäglich gibt es weitere Erfolge, weitere Festnahmen und Beschlagnahmen. Die mutmaßlichen Täter haben es dann mehr als nur schwer, glaubhaft zu machen, dass man von den illegalen Machenschaften nichts gewusst hat.

Selbst im Ausland ist man nicht sicher.

Deshalb ein Aufruf:

Stellen Sie sich den Behörden, legen Sie ein umfassendes Geständnis ab. Dies wird als hauptsächlicher Milderungsgrund gewertet.
Jede Polizeidienststelle nimmt Ihre Aussage entgegen.
Und: wer zuerst kommt, malt zuerst!

GA

Mittwoch, 11. August 2010

Bankenverein im Visier der Ermittler

Marco Purkhart vom Westfalen-Blatt hat dazu diesen Artikel veröffentlicht:

"  Werther (WB). Die Staatsanwaltschaft Bielefeld ermittelt im Fall mutmaßlicher »Abzocke« durch betrügerische Gewinnspielanbieter jetzt auch gegen verantwortliche Mitarbeiter des Bankvereins Werther. »Es geht um den Verdacht der Beihilfe zum Betrug in besonders schwerem Fall«, sagt Oberstaatsanwalt Klaus Pollmann.

Der Bankverein war zuletzt in die Schlagzeilen geraten, weil nach Auffassung der Staatsanwaltschaft auf einem Konto bei der Wertheraner Privatbank vielfach Gelder gelandet sind, um die ein Anbieter von betrügerischen Telefon-Gewinnspielen gutgläubige Menschen per unerlaubtem Lastschrifteinzug erleichtert haben soll. Dadurch soll ein Millionenschaden entstanden sein.

Wie das WESTFALEN-BLATT am Samstag berichtete, verdächtigt der Berliner Anwalt Stefan Richter den Bankverein, von den fragwürdigen Geschäften finanziell zu profitieren. Er hat im Internet eine Liste unter dem Titel »Gewinnspielmafia: Produkte, Player, Profiteure« veröffentlicht, auf der auch der Bankverein mehrfach namentlich auftaucht.

Bislang hieß es seitens der Staatsanwaltschaft stets, es werde nur gegen die mutmaßlichen Betrüger und deren Partner ermittelt, nicht aber gegen den Bankverein. Eine Aussage, die Oberstaatsanwalt Klaus Pollmann gestern korrigierte: »Wir haben sehr wohl ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, das einzelne Verantwortliche beim Bankverein betrifft.« Die Ermittlungen wurden laut Pollmann bereits aufgenommen, kurz bevor Polizei und Staatsanwaltschaft die Bankverein-Hauptstelle in Werther am 20. Juli durchsucht und Kontounterlagen im Zusammenhang mit den mutmaßlich unerlaubten Abbuchungen sichergestellt haben.

Gegen welche Angestellten der Bank ermittelt wird, wollte Klaus Pollmann nicht sagen: »Es geht um zum Teil noch nicht identifizierte Personen, die möglicherweise von auffällig vielen Rücklastschriften gewusst haben. Wir gehen der Frage nach: Wer wusste, dass da etwas nicht zum üblichen Bankgeschäft gehört und nicht in Ordnung ist, hat aber trotzdem nichts unternommen, um die Vorgänge zu unterbinden?«

Dabei geht es zum einen um den Verdacht der Beihilfe zum bandenmäßigen Betrug, zum anderen um den Verdacht der Beihilfe zum gewerbsmäßigen Betrug. Letzterer zeichnet sich Pollmann zufolge dadurch aus, dass sich jemand eine fortlaufende Einnahmequelle mit einer Straftat schafft.

In diesem Zusammenhang zu klären ist auch die Frage, ob der Bankverein die zweifelhaften Abbuchungen auf ein bei ihm angelegtes Konto nicht unterbunden hat, obwohl bekannt war, dass der Kontoinhaber des Betruges verdächtigt wird.

Hierzu gibt es unterschiedliche Aussagen. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, die Abbuchungen seien weitergegangen, obwohl sie den Bankverein bei einer ersten Hausdurchsuchung im Januar über ihren Verdacht unterrichtet habe. Der Bankverein hingegen erklärte, die Abbuchungen seien von diesem Zeitpunkt an unterbunden worden.

Zu den Ermittlungen gegen seine Mitarbeiter wollte sich der Bankverein gestern nicht äußern. Vorstand Werner Hachmeister erklärte, dass nur Aufsichtsratsvorsitzender Alexander Eichner in dieser Angelegenheit zu Auskünften befugt sei. Eichner befinde sich aber im Urlaub. "


Quelle und vollständiger Bericht: Westfalen-Blatt

Man darf hier aber nicht übersehen, dass zeitgleich auch Hausdurchsuchungen bei Paymentunternehmen in München, Frankfurt und  Berlin durchgeführt wurden. Alles auch im Zuge der Ermittlungen gegen die TFH AG.

Und da wirds richtig eng für die Wiener Karussellfahrer:

Produkte wie "Bonustipp49" und "Wintip88" schlagen da bei der LUCK24 auf, die als zugeordnete Abteilung bei einem der Paymentanbieter für dieses Produkt und die TFH AG eingetragen ist. Der Ansprechpartner ist dabei immer der Herr Georg Biggos - in vertrauten Kreisen der verlängerte Arm des Gerald Arismendi genannt.
Die LUCK24 wird dabei als der Dienstleister für die IT genannt. Wie man sich da wohl wieder herausreden wird? Man kenne den Herrn Biggos vielleicht gar nicht?


Und über das "Produkt" "Super12" der TFH AG lässt sich sogar nachvollziehen, dass die panamesische Filiale - die HELLAS Marketing Proffesional AG - des Wiener Karussells von Gerald Arismendi und seiner Frau gegründet wurde und eben jene HELLAS als sogenannte Abteilung für den Zahlungsablauf beim Paymentanbieter gemeldet war  - Ansprechpartner auch hier der Herr Biggos.

Mit dem Herrn Biggos und seinen Firmen werden wir uns demnächst etwas genauer befassen....

Samstag, 7. August 2010

Rückgewinnungshilfe für Opfer der Gewinnspielmafia

Im Rahmen ihrer Ermittlungen gegen die Firma DTM Service GmbH, wegen gemeinschaftlichen gewerbs- und bandenmäßigen Betruges, hat die StA Berlin auch die Guthaben der Geschäftskonten beschlagnahmt. Außerdem wurde ein dinglicher Arrest auf das Gesellschaftsvermögen angeordnet. Opfern der in der Benachrichtigung genennten Gewinnspieldienste wird die Möglichkeit gegeben, Ansprüche gegen die DTM Service GmbH wegen der unerlaubten Abbuchungen geltend zu machen.
Da wird auch die Pay4 und der Bankenverein Werther ganz schön ins Trudeln kommen:


Staatsanwaltschaft Berlin
Benachrichtigung über die Sicherstellung von Vermögenswerten zugunsten der
aus einer Straftat Geschädigten im Rahmen der Rückgewinnungshilfe (§ 111e
Abs. 3 und Abs. 4 Satz 1 StPO)
"67 Js 548/09
In einem bei der Staatsanwaltschaft Berlin, Postanschrift 10548 Berlin (ohne Straßenangabe), unter der Geschäfts-Nummer 67 Js 548/09 geführten Ermittlungsverfahren wegen gemeinschaftlichen gewerbs- und bandenmäßigen Betruges ist mit Beschluss des Amtsgerichts Tiergarten vom 7. Juni 2010 – Aktenzeichen 352 Gs 1852/10 – der dingliche Arrest in Höhe von 2.106.792,– € in das Gesellschaftsvermögen der DTM Service GmbH, Hardenbergplatz 2, 10623 Berlin, angeordnet worden.
Durch die DTM Service GmbH wurden im Namen unter anderem der nachfolgend aufgeführten, als Gewinnspiel-Vermittler auftretenden Firmen monatliche Beiträge zwischen 39,– € und 59,– € für die Anmeldung bei Gratis-Online-Gewinnspielen abgebucht:

Aktion Deutsche Gewinner, Aktiv Marketing-Gewinnquelle, Angel Chance, Angel Win, Bon Chance, Bonusrunde 100, Clever Win, Club Akua, Club EGS, Daisy Winner, Der-Gewinnspiel-Club 24, Deutsche Gewinn Agentur, Deutsche Gewinnbank, Deutsche Gewinnzentrale, Deutscher WerbeClub, Deutsches Gewinnspiel, Deutsche Super Millionen, Deutschland sucht den Supermillionär, Deutschland sucht Millionär, Die Deutsche Gewinneragentur, Die Gewinnquelle, Die Gewinnspieleintragung, Eurowin Group, Euro Win 88, DGZ-24, DSC-24, Garantie500, Garantiert Gewinn, GDS-24, Gewinn Express 24, Gewinnspieleintrag 24, Gewinn Super Chance, Hol Dir den Preis!, IBA Win, Jackpot Deutschland, Lucky-Play, Maxi Win Plus, Millionenparadies, Playwin 2008, Premiumtipp 100, Revanche Tipp 24, SpielTotal 2009, Super Spiel 21, Turbo Win 24, Volksgewinnspiel, Win 2010, WinMaxx24, Winn Club, Winners Club, Winn Express Gold, Win Star Germany, Win Time.
In den an die vermeintlichen Kunden unter den vorgenannten Firmen versandten Schreiben erschienen regelmäßig die Postfach-Anschriften Lietzenburger Straße 53, 10719 Berlin, bzw. Alte Jakobstraße 77, 10179 Berlin.
In Vollziehung des Arrests konnten bislang folgende Vermögenswerte gesichert werden:
  1. Guthaben von 527,29 auf dem Girokonto Nummer 44199 bei der Sparkasse Jena-Saale-Holzland,
  2. Guthaben von 65.555,87 € auf dem Girokonto Nummer 7277400043 bei der Berliner Volksbank,
  3. Guthaben von 22.465,50 € auf dem Anlagekonto Nummer 7277400035 bei der Berliner Volksbank,
  4. Guthaben von 477.843,20 € auf dem Anlagekonto Nummer 7277400027 bei der Berliner Volksbank.
Inhaberin der genannten Konten ist jeweils die DTM Service GmbH.
Das Guthaben zu Ziffer 3. ist in Höhe von 20.221,61 € bereits mit einem Pfandrecht der Berliner Volksbank belastet.
Die staatsanwaltschaftlichen Sicherungsmaßnahmen und ihre Bekanntmachung sollen Verletzten die Möglichkeit eröffnen, ihre Ansprüche in das gesicherte Vermögen durch eigene zivilrechtliche Vollstreckungsmaßnahmen zu sichern. Eine bloße Anmeldung der Forderung bei der Staatsanwaltschaft ist nicht ausreichend.
Die Erfolgsaussichten eines gerichtlichen Zivil- und Zwangsvollstreckungsverfahrens werden durch diese Nachricht nicht berührt, das heißt, jede als Verletzter in Betracht kommende Person muss – gegebenenfalls unter Einschaltung eines Rechtsanwalts – selbst entscheiden, ob die Beschreitung des Rechtsweges, auch unter Berücksichtigung dabei anfallender Kosten, überhaupt lohnend erscheint.
Ein Zugriff auf die gesicherten Vermögenswerte ist ausschließlich im Wege der Zwangsvollstreckung möglich. Dies setzt immer einen – zumindest vorläufig vollstreckbaren – zivilrechtlichen Titel, insbesondere also einen Vollstreckungsbescheid oder ein Urteil, voraus. Je nach Sachlage kann die Vollstreckung aber auch aufgrund einer einstweiligen Verfügung oder eines Arrestes erfolgen.
Die Zwangsvollstreckung in die gepfändeten Forderungen bedarf zudem nach § 111g Abs. 2 StPO der Zulassung durch das Gericht, das auf Antrag des Verletzten prüft, ob der titulierte Anspruch aus der Tat erwachsen ist, wegen derer der dingliche Arrest angeordnet wurde.
Die Aufrechterhaltung der vorläufigen staatsanwaltschaftlichen Sicherungsmaßnahmen zugunsten der Verletzten ist zeitlich begrenzt. Da nicht absehbar ist, wie lange die Maßnahmen aufrechterhalten bleiben, wird allen Verletzten dringend empfohlen, umgehend selbst tätig zu werden.
Es wird darauf hingewiesen, dass eine Beratung der als Verletzte in Betracht kommenden Personen bei den zu treffenden Entscheidungen durch die Staatsanwaltschaft weder geleistet werden kann noch darf."

Quelle: Elektronischer Bundesanzeiger am 05.08.2010


Auch in der Zentrale Wien gehen die Emotionen im Moment hoch und die Damen und Herren Entscheidungsträger rund um die LUCK24 versuchen mit allen denkbar unmöglichen Ausreden, sich herauszuwinden.

Dabei wäre es so einfach: tätige Reue würde die Sache für Sie sehr erleichtern. Denken Sie darüber nach und mit den Worten eines 91-jährigen Opfers: Bessern und schämen Sie sich!

Nächster Beitrag:

Erklärungen zur Ermittlungsarbeit.

Samstag, 24. Juli 2010

Staatsanwaltschaft sucht erneut Opfer von Gewinnspieleintragsdiensten

Innerhalb weniger Tage wurde nun von der Staatsanwaltschaft Essen eine weitere Sicherungsmaßnahme bekannt gegeben. Im Zuge der Ermittlungen wurden Gelder von weiteren Firmen gepfändet. Auch in diesem Fall werden die Opfer der Firmen Atlas Call GmbH und Global Invest Group Ltd. gebeten, sich für eine mögliche Gewinnrückführung mit der Staatsanwaltschaft Essen in Verbindung zu setzen.


Staatsanwaltschaft Essen
71 Js 11/10
Bei der Staatsanwaltschaft Essen wird gegenwärtig unter dem Aktenzeichen 71 Js 11/10 ein Verfahren gegen die Verantwortlichen der Firmen Atlas Call GmbH und Global Invest Group Ltd. wegen banden- und gewerbsmäßigen Betruges geführt.
Hiervon berührt sind insbesondere die durch die o.g. Firmen vertriebenen Gewinnspieleintragsdienste mit den Bezeichnungen „Win-Express“, „Extrawin.tv“ und „Eurowin 24“.
Diesbezüglich wurden hier Gelder in Höhe von insgesamt 693.443,20 Euro gepfändet, bzw. beschlagnahmt.
Mutmaßlich geschädigte Personen, die in den letzten 12 Monaten unberechtigte Abbuchungen von ihren Konten in Zusammenhang mit den o.g. Firmen, bzw. Produkten festgestellt haben, werden gebeten, sich für weitere Informationen mit der Staatsanwaltschaft Essen, Zweigertstraße 56, 45130 Essen in Verbindung zu setzen.

Quelle: Elektronischer Bundesanzeiger Gerichtlicher Teil, 23.07.2010

Mittwoch, 21. Juli 2010

Justizministerin Bandion Ortner verspricht nachhaltige Änderungen - Infrastrukturministerin Bures ebenfalls

Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung ist getan:

Die österreichische Justizministerin Bandion Ortner hat nun in einem Interview für die kritische Nachrichtensendung Zeit im Bild 2 des ORF bekannt gegeben, dass die Fristen bei Rücktrittsmöglichkeiten betreffend telefonisch abgeschlossener "Verträge" fallen soll.

Hier das Video dazu:




Die Infrastrukturministerin Doris Bures wieder verspricht, das das Unterdrücken von Rufnummern, oder das Anrufen unter falscher Nummer verboten wird. Na, das wird wohl ein Wunschtraum bleiben .....
Ausserdem verspricht sie eine Gesetzesänderung, die bereits existiert: Auch schon bisher ist nämlich eine schriftliche Einverständniserklärung und Zustimmung zu Werbe-, oder Verkaufsanrufen notwendig. Frau Bures ist da nicht auf dem letzten Stand: Cold Calls sind verboten - auch jetzt schon.

Der Sprecher der Raiffeisenbank bringt ein Thema ziemlich genau auf den Punkt: die Banken müssen sich genau ansehen, wen sie als Kunden haben. Frage daher an die Raiffeisenbank: warum haben sie die LUCK24 dann als Kunde akzeptiert und sind die kontoführende Bank der LUCK24?

Der Beweis, das Konto wurde bereits 2004 eröffnet:




(ein Klick auf das Bild öffnet es in einem neuen Fenster)
Kontorelevante Daten wurden von uns geschwärzt.
Scheinheilig, nicht wahr? Einerseits das Geld der LUCK24 nehmen, andererseits dafür eintreten, dass man sich seine Kunden genau ansehen muss ......

Die Stimme der AK muss wohl nicht mehr kommentiert werden. Tip an die AK: die Pressesprecher mit besserem Material versorgen und darauf hinweisen, dass es gar nicht gut kommt, wenige Tage zuvor die Schuld an falschen Informationen, die die AK an die Konsumenten wietergibt, dem Konsumenten in die Schuhe zu schieben, weil ja angeblich immer Unterlagen fehlen würden (Welch ein Zynismus: die Opfer bekommen keine Unterlagen, da wird einfach nur abgebucht, welche sollen die denn dann vorlegen, ausser den Kontoauszügen? Etwa ein Geständnis der Einzieher, damit die AK keine Arbeit mehr damit hat?). Und nun als der Gralsbringer auftreten ... na dann

Nachtrag zur Megalon Gruppe:

Der Beitrag und die Informationen zur Megalon Gruppe und zu Bertelsmann (Donauland) wird aus Aktualitätsgründen sehr umfangreich werden und ist für Ende nächster Woche geplant.

Bis dahin ersuchen wir weiterhin, dass sich Opfer des Wiener Karussells bei uns melden. Wir haben unser Team mit erfahrenen und sozial intelligenten Mitarbeitern aufgestockt.

Ihre mail an:

Sonntag, 11. Juli 2010

ACHTUNG RENTENVERBUND-ABZOCKE !

ACHTUNG !

Warnung vor einer weiteren brutalen Abzocke:

Unter dem "Produktnamen" RENTENVEBUND , werden über das Geflecht der Wiener Gewinnspielmafia gezielt Senioren abgezockt. Dieser Beweis ist im Zuge der Ermittlungen erbacht worden.

Hinter dem "Produkt" steht die Firma TM Siusse AG aus der Ringstrasse 37 in 7000 Chur in der Schweiz.

Die Firma hat in den letzten Jahren mehrere Male "umfimiert" und sowohl den Geschäftssitz, als auch die Personen nach Bedarf gewechselt (wenn zum Beispiel die Behörden einen dringenden Verdacht gehabt haben), so konnte diese Firma lange Zeit unerkannt tätig sein.

Die Verbindung zum Wiener Karussell ist endeutig: Sowohl die "Kündigungsschreiben", als auch Beschwerden wurden von der LUCK24 über deren Unterabteilungen (zB die Rechtsabteilung) "behandelt". Die Schriftstücke samt elektronischer Signatur liegen uns vor.
Ebenso, wie Soundfiles, die bei der LUCK24 gehortet wurden, worin eindeutig und glasklar die Leute über den Tisch gezogen werden und der "Gewinnspieleintragsservice" als angebliche Zusatzrente verkauft wird.
Überdies wird die Kundenpost, so wie bei anderen "Produkten" aus dem Geflecht, ebenfalls über das Postverteilungszentrum in Wien "abgehandelt". tatsächlich werden nur die Anwaltsschreiben, Behördenanfragen und eventuelle offizielle Anfragen von ermittelnden Behörden in der Slowakei von der Firma RAGS eingscannt un zur weiteren "Bearbeitung" nach Wien gesandt. Der Rest, also die Post, welche nicht offiziellen Charakter hat, wird vernichtet.

Liest man die AGB des RENTENVERBUND (ist im übrigen die einzige Seite im Internet) findet man dort unter dem Punkt §4 Leistungsumfang / Gewinne die Erklärung (Punkt V ), dass die Gewinne NICHT vom Dienstleister, sondern von der Megalon Media & Marketing GmbH als Betreiberin des Dienstes unter www.sofortmillionen-premium.de ausgeschüttet werden.

So stehts dann auch im Impressum der Seite www.sofortmillionen-premium.de: Megalon Media & Marketing GmbH, Neuer Wall 84 in 20354 Hamburg. Geschäftsführer sind der Joachim Woyke und der Herr Andreas Meyer.

Und da klingeln jetzt alle Alarmglocken:

Derselbe Andreas Meyer, der über seinen Draht zu Bertelsmann das Donauland Lotto zur LUCK24 gebracht hat! Wo die Daten der Mitglieder von Donauland dann "zufällig" bei hunderten anderen Portalen auftauchen und dort abgezockt werden. Und das, obwohl Bertelsmann an sich sehr strenge Datenschutzbestimmungen hat (da hat der Meyer Andreas wohl einfach drauf gepfiffen...).
Dieselbe Megalon Gruppe, die über Ihre Tochterfirma - die VESECO GmbH - in Wien, in der Schottenfeldgasse, im gleichen Haus gleich neben dem ehemaligen Office der "Rechtsabteilung" der LUCK24 ihr Domizil hat.

Die Verbindung zur Megalon Gruppe läuft über die VESECO, die MAXXpool Media GmbH (selbe Adresse, selber Geschäftsführer, selbe Anteilseigner) und die Verbrauchermax GmbH & Co. KG, mit Sitz in Hamburg.

Die Webseiten sind natürlich längst von uns dokumentiert, ein Serverwechsel, oder das Löschen von Daten sohin zwecklos. Wir sind ja nicht die österreichische Polizei, die dazu Wochen braucht.

Wenn Sie von dem "Rentenverbund" bereits etwas gehört haben, oder den Gaunern auf dem Leim gegangen sind, melden Sie sich bitte bei uns:

Mittwoch, 7. Juli 2010

Was gegen die Abzocker wirkt!

In einem sehr guten Beitrag der Akte 20.10 Redaktion (Marc Rosenthal hat wieder einmal tief gegraben) gibt der Verbraucherschutzanwalt Stefan Richter ausgezeichnete Tipps.

Beachten Sie bitte den Hinweis auf das 6 Wochen Märchen, das so gerne von dem Banken benutzt wird!

Diese Regelung gilt in Deutschland UND Österreich!

Das Video:




Viele der Produkte, die zum Beispiel auf der Liste von Frau Cordes stehen, kommen direkt von LUCK24. Die anderen sind Derivate, wo das Adressmaterial von LUCK24 augenscheinlich weitergegeben wurde.

Sind Sie auch ein Opfer geworden?

Schreiben Sie uns dazu unter

Sonntag, 4. Juli 2010

Droht in Österreich der Strafanzeige gegen die LUCK24 ähnliches wie in Deutschland?

Bei unseren Recherchen sind wir bereits im Jahre 2009 auf eine Absonderlichkeit gestossen, die bis heute nicht geklärt werden konnte:

Es lag bereits damals eine sehr umfangreiche Strafanzeige gegen den Herrn Magister Stephan Wolfgang Kleinander (Geschäftsführer und Teilinhaber der Luck24 GmbH) und Frau Melek Gültekin (alias Melissa Hardy, Geschäftsführerin der Epagado Payment GmbH) vor. Und zwar wegen des Verdachtes des gewerbsmäßigen Betruges und der Geldwäsche.

Diese Anzeige wurde vom LKA Schleswig Hollstein bearbeitet und auch sehr gut ermittelt. So gut, dass es sogar zu einem Beschluss des Amtsgerichtes Kiel kam, der zur Sicherung von Ansprüchen Verletzter die Beschlagnahme aller gegenwärtiger und künftiger Forderungen der Epagado Payment GmbH in voller Höhe anordnete.

Das war vor rund einem Jahr jetzt. Der gesamte Akt, inklusive der Zeugenaussagen und Begründungen des Gerichts, sowie der Stellungnahmen der ermittelnden LKA Beamten und die Anzeige der Dresdner Bank, liegt uns im Original vor.

Wir werden nun Auszüge aus diesem Akt veröffentlichen und im Anschluss daran erklären, warum wir das tun. Sämtliche Objekte sind anklickbar und werden in einem neuen Fenster geöffnet. Wir haben die Dokumente dahingehend abgeändert, dass wir die Unterschriften der exekutiven Beamten entfernt haben. Diese sind für die Tatsache nicht relevant, können aber bei Bedarf bei uns eingesehen werden (Anfrage an: betrugskartell@gmail.com).

der Beschluss des Amtsgerichtes Kiel vom Juni 2009:

Der Beschluss ist eindeutig und aussagekräftig.

Die Gründe hierzu:

und


Hier werden - bereits vor mehr als einem Jahr und durch Erhebungen ermittelt - die Täter genannt, die nun, ein Jahr später, noch immer dieselbe Masche durchziehen.

Wir haben über ein Jahr nachgefragt, Eingaben eingebracht, Anzeige erstattet und unsere Kontakte eingesetzt und wollten wissen, warum in dieser Sache nichts mehr geschieht.

Die Antwort war vorerst einmal nicht glaubhaft, denn uns wurde von Insidern berichtet, dass man damals einen (damals noch) unbekannten Troubleshooter losgesandt hat, der allgemein nur "der Professor" genannt wird. Und drei Tage, nachdem dieser Besuch stattgefunden hatte, konnte, oder wollte sich niemand mehr an diese sehr umfangreiche Strafanzeige erinnern.

Weitere Nachforschungen haben allerdings ergeben, dass es tatsächlich einen sehr gut vernetzten Anwalt gibt, der auf die Beschreibungen passt und der für heikle Angelegenheiten herangezogen wird. Dieser Anwalt hat sehr gute politische Verbindungen und treibt sowohl in München, als auch in Berlin und Duisburg sein Unwesen.

Sehen wir uns die Anzeige etwas genauer an:


und


Jetzt sehen wir auch, dass die Erklärungsversuche und Lügengebilde der LUCK24 dem Fernsehen gegenüber, sie hätten nichts mit der Epagado zu tun und man kenne sich ja gar nicht, bereits seit über einem Jahr als Lüge bekannt sind.

Auch in Österreich, wo diese Strafanzeige ja bekannt gemacht wurde.

Unsere deutschen Kontaktleute bei dem LKA waren schlicht fassungslos, wie es sein kann, dass diese Anzeige (und die ist tatsächlich sehr umfangreich und umfasst mehrere hundert Seiten!) "untergegangen" ist.

Nun wird dort vor Ort gott sei dank reiner Tisch gemacht, aber:

Was ist da in Österreich los?

Wieso wird da ähnlich "lahm" vorgegangen, wie bei der Anzeige im Jahre 2009 gegen Kleinander und Co, wo schon damals der Riegel hätte vorgeschoben werden können und viele Hunderttausende Opfer gar nicht mehr Opfer geworden wären?

Wieso bekennt der zuständige Staatsanwalt in Wien, dass er einige Wochen nach Übergabe der Akten noch immer nicht in die Materie eingelesen ist? Sind den Offiziellen die Menschen so egal?

Ist da wieder "der Professor" am Werk, oder dreht es sich hier um politische Ränkespiele, weil einer der Hauptverdächtigen, der Herr Walter Amon, das goldene Verdienstkreuz der Stadt Wien überreicht bekommen hat und allseits bekannte Persönlichkeiten, wie den Herrn Blecha (Präsident des SPÖ-Pensionistenverbands - was für ein Zufall: die betroffensten Opfer sind Pensionisten!), der bereits vor Jahren als Innenminister zurücktreten und alle Ämter niederlegen musste und wegen Urkundenunterdrückung und Fälschung von Beweismitteln zu einer auf drei Jahre bedingten Freiheitsstrafe von neun Monaten verurteilt wurde, aber noch immer zu den einlussreichsten Menschen in Österreichs Poltik zählt, zu seinen Freunden zählen darf?

Wird die Strafanzeige gegen die Beteiligten in diesem unglaublich riesigen Betrugsnetzwerk etwa auch eingestellt, oder "vergessen"? Wird etwa ein Sündenbock gesucht, der dann schlussendlich die "Schuld" daran trägt, dass nicht ermittelt wird?

Weil es vielleicht "zu unbequem" ist, zugeben zu müssen, dass man die vielen tausenden Beschwerden und Anzeigen "überhört" hat?

Oder hat der Robert Marek (wo mittlerweile auch das US Department of State und die amerikanische Botschaft in Wien Suchanfragen nach "Robert Marek Betrug" aussendet) doch noch so gute Kontakte, dass er den Ermittlungsverlauf beeinflussen kann?

Hier sind die Medien gefragt! Die öffentliche Wahrnehmung muss sensibilisiert werden! Die Menschen auf der Strasse müssen wissen, dass mit ihren Stimmen vielleicht sogar Schindluder betrieben wird.

Je tiefer wir graben, desto schmutziger werden die Ergebnisse.

Und das sind die Gründe, warum wir diese Anzeige gegen Kleinander und Co veröffentlicht haben.

Damit die Menschen sehen, warum es noch immer zu Abbuchungen und Einzügen kommt, die weder gerechtfertigt, noch legal sind. Aber auch, damit die Opfer und vor allem deren Angehörige, Nachbarn und Bekannte sehen und lesen können, dass es wohl auch menschen gibt, die der Sache auf den Grund gehen. Damit die Hoffnung am Leben bleibt, dass so etwas nicht wieder passieren kann.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung dazu:

Freitag, 2. Juli 2010

Opfer gesucht


Sind Sie ein/e Geschädigte/r eines der verdächtigen Gewinnspieleintragungsservices?

Kenn Sie jemanden in Ihrem Bekanntenkreis, bei dem unrechtmässige Abbuchungen im Zusammenhang mit solchen Unternehmen geschehen sind ?

Befindet sich in Ihrem Verwandtenkreis jemand, der Opfer dieser kriminellen Machenschaften geworden ist ?

Dann melden Sie sich bitte dringend bei :


Wir suchen dringend Geschädigte und auch solche Personen, bei denen es versucht worden ist, Gelder unrechtmäßig einzuziehen, oder wo die Banken mit dem 6, bzw. 8 Wochen Märchen versuchen sich aus der Verantwortung zu ziehen.

Wir werden zusammen mit Mitarbeitern des ORF und dem Rechtsanwalt Horvath versuchen, Ihnen zu Ihrem Recht zu verhelfen.

Bitte melden Sie sich zahlreich! Jeder Einzelne trägt dazu bei, dass die Opfer geschützt werden können und der Gesetzgeber zum Handeln gebracht wird!

Mittwoch, 30. Juni 2010

Werden die Täter in Österreich geschützt ?

Zu dieser Frage kommt man unweigerlich, wenn man etwas tiefer gräbt und die in der letzten Zeit getätigten Aussagen und Mitteilungen überprüft.

Wir haben es zum Beispiel sehr begrüßt, dass nun in Österreich Schwung in die Sache kommt und endlich ein ranghoher Politiker der amtierenden Regierung, nämlich der Konsumentenschutzminister selbst in einem Interview in der Nachrichtensendung Zeit im Bild 2 im österreichischen Rundfunk (ORF)- vergleichbar mit der Tagesschau im ARD - folgende Aussage tätigte:

Zitat Minister Hundstorfer in der Nachrichtensendung Zeit im Bild 2 vom 28.06.2010:
"... wir werden uns bemühen NÄCHSTE Woche einen Initiativantrag im Parlament einzubringen .... wir sind mit dem Justizministerium in Verhandlungen ...... in den nächsten Wochen bereits das Gesetz umgesetzt sein kann ..... dass wir nichts gemacht haben muss ich zurückweisen, gerade wir als Ministerium haben eine Hotline eingerichtet, wir haben für Betroffene Bürger so eine Art Beschwerdestelle eingerichtet, wir haben uns auch bemüht in der Information hier weiterzukommen ....."
Zitat Ende.
Wer das nachsehen möchte findet HIER den Beitrag dazu.

Nun haben wir uns gefreut, dass die Regierung in Österreich also endlich in die Gänge gekommen ist und wollten natürlich sofort die Hotline anrufen, oder zumindest die Hotlinenummer im Ministerium erfragen.
Unsere Rechercherchen - und auch die des ORF brachten allerdings da keine befriedigenden Ergebnisse. Es tauchte nämlich nur die Telefonnummer 0800 206 138 in einem Bericht vom 03.03.2010 auf der Website webheimat.at auf : HIER nachzulesen.
Und jetzt kommt der dicke Hund:

Diese Hotline war nur vom 01.März 2010 bis zum 12.März 2010 für eine Initiative des Konsumentenschutzministeriums aufgeschalten! Und zwar - Zitat: " Im Rahmen des Internationalen Monat zur Betrugsbekämpfung" - Zitat Ende.
Es wird sogar darüber berichtet, dass ein 84-jähriges Opfer in einem Pflegehaeim zu einer Vertragserrichtung überredet wurde - allerdings zu einem Telefonvertreg. Also ganz weit weg vom thema Gewinnspiele.

Dann mussten wir feststellen, dass diese angebliche Hotline tatsächlich nur der Erhebung der Erfahrungen mit Telefonkeilern diente (Originaltext der Aussendung des Ministeriums).

Weitere Recherchen ergaben dann, dass ein Anruf bei dieser Hotline ausserhalb der Dienstzeit der Beamten des Ministeriums wie folgt behandelt wird:
"..... Sie sind mit der Sprachbox des teilnehmers 2527 verbunden. Dieser Teilnehmer nimmt keine Nachrichten entgegen. Danke für Ihren Anruf."

Das wollten wir so nicht ganz glauben und versuchten es heute Vormittag wieder - zur Dienstzeit des Ministeriums für Konsumentenschutzes.

 Nach den ersten Versuchen, wo wieder diese seltsame Sprachbox kam, auf der der Teilnehmer keine Nachrichten entgegen nimmt, kam dann plötzlich die Aufforderung, eine Pin einzugeben, die wir natürlich nicht haben.
Der nächste Anruf allerdings stellte uns dann in die Telefonzentrale des Konsumentenschutzministeriums durch. Wir fragten dort nach der vonm Minister bekanntgegebenen Beschwerdestelle oder Hotline, wenn man einem Gewinnspielbetrugs aufgesessen ist. Kurzes ratloses Schweigen und dann wurden wir zu einr anderen Telefonzentrale weiterverbunden.
Dort haben wir wieder nach der Beschwerdestelle, oder der Hotline gefragt.
Jetzt kommt detr Hammer: " Ja tut uns leid, die haben wir nicht mehr..."

Also haben die Ösis einen Konsumentenschutzminister, der entweder keine Ahnung von seinem Ministerium hat, oder schlicht gelogen hat.

Auch hier sind wir hartnäckig gelieben, es gibt ja seine Aussage, dass ein sogenannter Initiativantrag im österreichischen Parlament zu diesem Thema eingebracht wird.

Tatsächlich weiss dort aber niemand etwas davon.

Jetzt haben wir nachgefragt, zu welcher Partei der Minister den gehört und da waren wir dann doch überrascht: der SPÖ. Wie wir erfahren durften, bedeutet das "Sozialistische Partei Österreichs" - wohl ähnlich der SPD. Und die schreiben sich auf die Fahne für soziale Gerchtigkeit einzustehen.

Da sowohl wir, als auch der ORF bei unseren Anfragen da immer wieder ohne Antwort abziehen müssen, entsteht hier das unangenehme Gefühl, dass man das Thema totschweigen möchte.

Jetzt ergibt sich ein ganz dummes Bild für die Regierenden in Österreich: einer der Haupttäter ist der ehemalige Betriebsrat des ORF, der der SPÖ nahe steht und vom zweitmächtigsten SPÖ Politiker in Österreich das goldene Verdienstkreuz der Stadt Wien verliehen bekommen hat.

Lesen Sie selber: Walter Amon wird geehrt.

Sieht man sich das Datum der Verleihung an und sieht man sich den Zeitraum an, in dem die Gauner den Menschen das Geld abzocken, muss man feststellen, dass bei der Verleihung dieser Würde offenbar keine Recherchen über die Person des Herrn Walter Amon stattgefunden haben können. Denn da hat dieser schon gemeinsame Sache mit dem Kartell gemacht und war schon Vorstand der berüchtigten ROWA Privatstiftung!

Darüberinaus sind sämtliche angeblichen "Möglichkeiten" für Konsumenten, sich Hilfestellung zu holen reiner Zynismus:

Es wird auf einer Website des Ministeriums ein download angeboten, der ein PDF Dokument enthält und es führen zwei links zu Gesetzestexten, die nicht dokumentiert sind.

Das bedeutet, dass man sowohl internetaffin sein muss, als sich auch mit Gesetzestexten auskennen muss, um dann doch keinen Durchblick zu haben.

Und so soll nun ein betagtes Opfer alles ganz alleine finden und bewerkstelligen? Das bedeutet, dass sich die Pensionisten über 65 Jahre und alle sozial schwächer gestellten Menschen in Österreich einen ECDL besorgen müssen, einen PC und einen Internetanschluss ebenso, damit sie dann einen Juristen beauftragen können, der ihnen die Gesetzestexte auf der Website des Ministeriums ausdeutscht ? Ja mein Gott, wie zynisch und antisozial muss man da eigentlich sein.

Also, liebe Ösis: in Eurem Land äuft einiges schief. Und Politik ist offenbar auch bei Euch ein schmutziges Geschäft.

Wir werden an der Sache dran bleiben und nehmen das als Warnung mit nach Deutschland, wo wir ähnliche Problematiken vorfinden.

Jedenfalls ist der Verdacht, dass hier Parteifreunde untereinander sich zu schützen beginnen nicht mehr von der Hand zu weisen.

Deshalb auch der Aufruf an alle Parteien in Deutschland und Österreich: Demokratie geht vom Volk aus, für dessen Vertretung sie gewählt wurden und das sie ernährt. Werden sie sich endlich ihrer Verantwortung bewusst, die weit über das bedeckt Halten einzelner Personen hinausgeht!


Liebe Blogleser, sehen Sie bitte in Ihrem Bekanntenkreis und Verwandtenkreis nach dem Rechten. Lassen wir die Politik links liegen und konzentrieren wir weiterhin darauf, den Opfern zu helfen.

Senden Sie uns dazu auch weierhin unter betrugskartell@gmail.com Ihre Anfragen.

Wir werden auch weiterhin die Behörden am Laufen halten und dahinter sein, dass die Ermittlungen hüben, wie drüben nicht einschlafen.

wird fortgesetzt .......

Dienstag, 29. Juni 2010

Staatsanwaltschaft in Österreich endlich aktiv!

Dank der Unterstützung des österreichischen Rundfunks, des Bundesparteiobmannes der FPÖ, Herrn Strache und des Wiener Landtagsabgeordneten Mag. Wolfgang Jung, sind wir wieder einen Schritt weiter gekommen:

Anlässlich einer neuerlichen Pressekonferenz am 25.06.2010 zum Thema Gewinnspielbetrug haben die beiden Politiker nachhaltig wirkungsvolle Massnahmen gegen diese Abzocke gefordert.
Herr Strache hat unmissverständlich klar gemacht, dass er als Bundesparteiobmann hier mit Nachdruck dafür Sorge tragen wird, dass nicht nur die Ermittlungen nicht "einschlafen", sondern auch die stillen Mittäter, wie zum Beispiel die Banken, künftig keinesfalls mehr nach Lust und Laune Gelder einziehen dürfen. oder Ermittlungen lahm oder gar nicht in Gang kommen, weil da vielleicht die eine oder andere "honorige" Persönlichkeit darin verwickelt zu sein scheint. Schön gesagt. Wir nennen das Kind beim Namen und sin der Meinung, dass dem Herr Walter Amon das goldene Verdienstkreuz der Stadt Wien keinesfall gebührt. Es sei denn, man legt in Wien wert darauf, dass alte und sozial schwächer gestellte Menschen durch die Bank abgezock werden. Weiter so Herr Strache, nur nicht nachgeben und bitte: machen Sie Ihren politischen Gegenspielern klar, dass wir alle von eben diesen Menschen leben, die gerade jetzt - wo Sie das lesen - wieder um eine Menge Euros erleichtert werden!

Das Video dazu:



Und auch Mag. Jung hat neuerlich die Forderungen nach effektiven und sinnvollen Massnahmen zur Prävention mit Nachdruck gestellt. Und das alles, OHNE ein politisches Hick-Hack daraus zu machen! Kompliment Herr Mag. Jung! Österreich kann sich glücklich schätzen, solche Politiker zu haben!

Das Video dazu:




In der Nachrichtensendung Zeit im Bild 2 im ORF vom 28.06.2010, wurde der Konsumentenschutzminister Rudolf Hundstorfer mit der inakzeptablen Gesetzeslage konfrontiert.

So sollte es auch in Deutschland sein!

Hier das Video dazu:




Nun sind unsere Forderungen dank kräftiger Unterstützung der Medien und der Politik also endlich in einem sogenannten Initiativantrag gemündet, der in den nächsten Wochen bereits eine Gesetzesänderung bewirken soll.

Herr Hundstorfer, machen Sie ja keinen Rückzieher mehr! Wir werden das gespannt verfolgen!

Eine Frage an die deutschen Behörden: in internen Kreisen der StA herrscht immer wieder Erstaunen darüber, dass eine Firma aus Österreich derart gute Kontakte in Deutschland aufbauen konnte.
Hier muss gesagt werden: recherchieren Sie genauer, denn die Luck24 aus Wien hat Ihren Ursprung als "Luck24 Lottotippgemeinschaften GmbH" in 46238 Bottrop, im Blankenfeld 1 ! Danach übersiedelte die Firma nach Dinslaken. Sehen Sie sich einfach die Zulassungen der vielen Fahrzeuge in Deutschland an, die auf diese Firma gemeldet sind / waren.
Und wenn Sie sich nun eine Landkarte hernehmen, werden Sie sehr rasch feststellen, dass beide Orte nur wenige Kilometer von den Zentren der Callcenterniederlassungen entfernt sind. Und wenn Sie Ihre Hausaufgaben ordentlich machen, dann kommen Sie auch sehr schnell auf die Verbindung zu den dort ansässigen Herrschaften.Wer lesen kann ist im Vorteil.
Also lautet unsere Frage: Warum haben Sie diesen Zusammenhang ignoriert? Fällt es Ihnen tatsächlich so schwer, einzugestehen, dass hier jeder Kontrollmechanismus versagt hat?
Und denken Sie bitte auch in Zukunft daran, dass die Tätergruppe immenses Kapital zur Verfügung hat, das die auch einzusetzen wissen. 

Und wieder der Aufruf an alle Opfer und vorallem deren Angehörigen:

Melden Sie sich weiterhin so zahlreich wie bisher!


Hier die Adresse: betrugskartell@gmail.com

Sonntag, 27. Juni 2010

Bürger müssen gewarnt werden

Schon lange weisen wir darauf hin, dass die geltenden Gesetze Betrügern Tür und Tor öffnen und es gänzlich inakzeptabel ist, dass die existierenden Kontrollbehörden den Kopf in den Sand stecken und Ermittlungen im Sand verlaufen. Nun hat sich eine österreichische Partei offenbar dazu entschlossen, diesen Machenschaften den Kampf anzusagen:


Nachdem der Bundesparteiobmann der FPÖ bereits in einer Pressekonferenz dazu Stellung genommen hat, hat nun ein Wiener Landtagsabgeordneter ebenfalls die Courage bewiesen und zieht gegen das Kartell in den Krieg.


Sehr gut! Das brauchen wir: Politiker - egal welcher Zugehörigkeit - die Präsenz und Stimme haben und diese auch erheben!


Interessant ist auch, dass sogenannte parlamentarische Anfragen gestellt werden zu dem Thema, warum solange weggesehen wurde, warum es offenbar von oben herab Druck gibt, der die Ermittlungen lahmt, usw..


Hier die Aussendung der APA (Austria Presseagentur) zu dem Thema:


FPÖ-Jung: Abzocke bei Telefonbetrügereien geht ungehindert weiter

Utl.: Stockende Ermittlungen/ Bürger müssen gewarnt werden - AK und Konsumentenschützer sind auf den Plan gerufen/ Banken sollen nur mehr nach schriftlichem Auftrag abbuchen können =


Wien (OTS) - In der heutigen Pressekonferenz gemeinsam mit
FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache zum Telefonbetrug mit Glücksspielen
erörterte der Wiener LAbg. Wolfgang Jung neue Details und weitere
Fakten zum Stand der Ermittlungen. Er ließ nicht unerwähnt, dass im
Anschluss an die diesbezügliche Pressekonferenz der FPÖ vor einem
Monat ein bedeutender Schub hinsichtlich der Erhebungen gegen die
Drahtzieher dieser Telefonabzocke erreicht werden konnte. So wurde
beispielsweise bereits unmittelbar nach dem Aufgreifen der FPÖ dieses
Themas eine erste Hausdurchsuchung durchgeführt. Allerdings, so Jung,
habe man im Gegensatz zu Deutschland, wo seit geraumer Zeit intensiv
und erfolgreich gegen derlei Betrügereien vorgegangen werde, in
Österreich sehr spät damit angefangen. Es bestehe "ein ungutes
Gefühl, wie dieser Fall in Österreich gehandhabt wird", so Jung.

Jedenfalls genüge es bei Weitem nicht, irgendwelche Subfirmen
festzunehmen, man müsse schon "der Spitze auf die Hühneraugen
treten", kritisiert Jung die Art und Weise der österreichischen
Ermittlungen. Komisch sei zudem, dass es weder von der Polizei noch
von der Justiz irgendwelche Stellungnahmen dazu gebe. Es stelle sich
die Frage, "was hier los ist, dass nicht mehr unternommen wird?". Es
gebe vermehrt Hinweise, dass es gute Kontakte zu einem Mann in der
Wiener Polizeispitze gibt, gegen den bereits intern ermittelt werde,
sagte Jung. Es könne aber nicht sein, dass man deshalb schweige, um
Unannehmlichkeiten in den eigenen Reihen zu vermeiden! Auch gute
Kontakte in die Wiener Politszene stünden im Raum.
"Es geht in erster Linie darum, ältere Menschen, die die Hauptgruppe
der Opfer darstellen, zu warnen", hielt Jung fest. Ganz besonders die
Arbeiterkammer und die Konsumentenschutzorganisationen hätten hier
einen Auftrag, tätig zu werden, was aber bis dato zu vermissen sei.
Zumal, so Jung, auch renommierte Firmen in die Telefonbetrügereien
involviert zu sein scheinen, von denen man eigentlich nicht wisse,
wie sie zu solchen Dingen kommen. Jung betonte, dass es sich bei den
Betrügereien nicht um eine Schadenssumme von ein paar Millionen Euro
handle, sondern mittlerweile eine Summe in Milliardenhöhe erreicht
sei. Und die Zahl der Opfer lasse sich allein in Österreich mit
mehreren Zehntausend beziffern. Es sei höchste Zeit, die Bevölkerung
über alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten aufzuklären und zu
warnen.
Auf der anderen Seite stünden bei diesem groß angelegten Betrug die
Banken, die ohne Auftrag der Opfer Abbuchungen an die Betrüger
zuließen, so Jung. Hier sei es ganz wichtig, gesetzliche Änderungen
vorzunehmen, damit Abbuchungen erst nach einer schriftlichen
Vertragsunterzeichnung - und nicht, wie es jetzt möglich ist, bereits
nach einer undeutlichen telefonischen Einwilligung - vorgenommen
werden könnten.
Rückfragehinweis:
~
   Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   presse-parlamentsklub@fpoe.at
   
   http://www.fpoe-parlamentsklub.at
   http://www.fpoe.at
~
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0127    2010-06-25/11:41
251141 Jun 10
FPK0007 0450

Ja, das wollen wir! Daher der Aufruf an alle Politiker: nehmen Sie das Heft in die Hand und beschützen Sie die Generation, die dafür gesorgt hat, dass wir heute alle ein Zuhause haben! Sehen Sie nicht länger tatenlos zu! Stehen Sie zu Ihrer Verpflichtung als gewählter Volksvertreter und helfen Sie uns dabei, dass unsere  Mütter, Väter, Großmütter und Großväter künftig keine Opfer mehr von solchen kriminellen Handlungen werden können!
Alle, die dabei wegsehen machen sich zu Mittäter!


Und wieder der Aufruf an alle Opfer und an die Angehörigen:


Senden Sie uns Ihre Beschwerden! Melden Sie sich so zahlreich als nur möglich, damit die nun schon erzielten Erfolge (neuerliche Verhaftungen, dieses Mal in Berlin) keine Einzelfälle bleiben!


die Adresse: betrugskartell@gmail.com

Sonntag, 20. Juni 2010

Opfer aus Österreich

Aufruf an Opfer aus Österreich

Uns ist bewusst, dass wir mit dem Medium Internet und seinen Möglichkeiten nur einen Teil der Opfer erreichen können.
Das liegt daran, dass das von den Tätern bevorzugte Opferklientel zum Großteil entweder gar keinen Internetzugang hat, oder aufgrund der Besonderheit des hohen Alters der Opfer, diese ohne Unterstützung nicht in der Lage sind, die Warnungen und Hinweise, aber auch die Empfehlungen und Hilfeangebote der vielen Foren und Blogs zu erkennen und anzunehmen.

Deshalb setzen wir auch auf die Unterstützung unserer Mitstreiter, wie die öffentlich rechtlichen und privaten Fernsehstationen in Deutschland und Österreich und vermehrt auch die Printmedien in beiden Ländern, sowie auf die politische Unterstützung einzelner Fraktionen und Parteien.

Dazu gibt es fortwährend - ebenfalls unterstützend - Pressekonferenzen, die dazu beitragen sollen, dass die öffentliche Wahrnehmung weiterhin sensibilisiert bleibt und sowohl die Opfer direkt, als auch deren Angehörige, Bekannte und Freunde aufmerksam gemacht werden.

Bitte denken Sie daran: Ihr Nachbar könnte ein Opfer sein, das einfach nicht weiss, wie es aus dieser Falle rauskommt!

Diese Menschen sind auf Ihre Hilfe angewiesen. Fragen Sie daher bitte in Ihrem Bekanntenkreis und auch in der Verwandschaft nach. Sehr oft wird aus Scham über den vermeintlichen Fehler den man gemacht hat, geschwiegen.

Tatsache ist aber, dass die Täter genau mit diesem Verhalten rechnen und wir alle den Tätern in die Hände spielen, wenn wir nicht aktiv auf unsere Mitmenschen zugehen und Hilfe anbieten.

Dazu dieser Aufruf:

Es findet in Kürze wieder eine Pressekonferenz statt, wo einerseits der Stand der Ermittlungen erhoben werden soll, andererseits ein Aufruf an die gesetzgebende Politik erfolgen wird und zusätzlich anhand von tatsächlichen Erlebnissen den Pressevertretern vor Augen geführt werden soll und muss, dass dieses Treiben unter anderem auch nur deswegen so lange unbemerkt geschehen konnte, weil die Medien, die Verbraucherschutzverbände, die Telekomregulierungsbehörden, die Justizbehörden und die Gesetzgeber die vielen Meldungen und Hinweise unzureichend beachtet und bewertet haben.

Um dies ein für alle Mal abzustellen, suchen wir Opfer, die bereit sind im Rahmen dieser Pressekonferenz ihre Erfahrungen zu schildern.

Die Pressekonferenz wird in Wien stattfinden - im Herzen des Kartells, damit jedem klar ist, dass man nun nicht mehr wegschaut, sondern aktiv die Hand ausstreckt und hilft!

Bitte melden Sie sich zahlreich unter:


betrugskartell@gmail.com

Sonntag, 23. Mai 2010

Der nächste Schritt ist getan, weitere folgen

Mit Hilfe des österreichischen Rundfunks (ORF), allen voran der sehr mutigen Redakteurin Christine Grabner ist es endlich gelungen, einen Teil des Kernes des Betrugskartells aufzudecken.

Der Beitrag in zwei Teilen (Danke an Fred für das Hochladen!):
Teil 1:



und Teil 2:




Das wirklich Gute aber an der Zusammenarbeit mit dem ORF ist die Tatsache, dass die Fam. Weixler ihr Geld zurückbekommen hat.

Auch wenn kurz nach der Sendung wieder im Auftrag der LUCK24 Geld vom Konto der Weixlers eingezogen wurde.

Die Gruppe rund um Robert Marek befindet sich offenbar in großer Aufruhr, da die derzeit aktuellsten Anfragen über Google wie folgt lauten: "Stephan Kleinander Verhaftung", "Luck 24 Betrug", "Robert Marek Betrug", etc..

Wie bereits in einem der letzten Posts geschrieben, müssen wir dennoch in der Berichterstattung zurückhaltend agieren, da wir den Ermittlungen der Behörden nicht vorgreifen wollen, oder dürfen.

An die Opfer ist folgendes gerichtet:

Wenn Sie durch eine Gewinnspielfirma, oder ein sogenanntes Paymentunternehmen betrogen oder bestohlen worden sind, schreiben Sie uns. Teilen Sie uns in Ihrem Schreiben bitte den Namen des Gewinnspieles, oder des einziehenden Unternehmens und Ihren Namen, sowie eine Kontaktadresse, bzw. eine Kontakttelefonnumer mit, unter der wir Sie tagsüber erreichen können.
Wir begleiten Sie auf dem Weg durch die Behörden und helfen Ihnen, wieder zu Ihrem Geld zu kommen.
Das gilt für alle Opfer aus Österreich UND Deutschland.
Wir besitzen in beiden Ländern hervorragende Kontakte zu den Behörden.
Jedes einzelne Schreiben hilft dabei, den Verbrechern das Handwerk zu legen !

Ihr Schreiben an: betrugskartell@gmail.com

Fortsetzung folgt ..

Mittwoch, 24. März 2010

Struktur, Adressen und Daten - Teil 1

ACHTUNG: Wie im Sat1 Forum gepostet wird, meldet das Virenschutzprogramm AVIRA, dass auf dieser Seite ein Skriptvirus enthalten ist! Vielleicht liegt das an dem Skript für die google-Analytics. Jedenfalls empfehlen wir sicherheitshalber, entweder diese Seite mit Firefox im Private-Modus zu besuchen, oder im Internet Explorer, oder anderen Browsern die Skripte abzuschalten!



Anmerkung: Da unsere Postings auf Fakten beruhen, die entweder bereits ermittelt, veröffentlicht und den Behörden übergeben wurden, oder noch in Vorerhebung durch die Behörden in Deutschland oder Österreich stehen, werden einige Namen in Absprache mit den ermittelnden Behörden vorerst nicht genannt. Dies dient einzig und allein dazu, um etwaige Ermittlungsergebnisse nicht durch den Vorwurf der üblen Nachrede (§ 186 StGB in Verbindung mit § 11 Abs. 3 - Verbreitung durch Schriften) zu gefährden. Nach Abschluß der jeweiligen Vorerhebungen, bzw. nach Freigabe durch die Behörden, werden diese Daten unmittelbar online gestellt. Fragen dazu bitte direkt an betrugskartell@gmail.com

Der Vollständigkeit wegen sei hier noch angeführt, dass die Ermittlungen auch im Hinblick auf die organisierte Kriminalität geführt werden. Der Tatbestand wird wie folgt definiert:

Organisierte Kriminalität ist die von Gewinn- und/oder Machtstreben bestimmte planmäßige Begehung von Straftaten, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit von erheblicher Bedeutung sind, wenn mehr als zwei Beteiligte auf längere oder unbestimmte Dauer arbeitsteilig
  • unter Verwendung gewerblicher oder geschäftsähnlicher Strukturen,
  • unter Anwendung von Gewalt oder anderer zur Einschüchterung geeigneter Mittel oder
  • unter Einflussnahme auf Politik, Massenmedien, Justiz , öffentliche Verwaltung, oder Wirtschaft
zusammenwirken (1990/ RiStBV 1991).
Blogger


Die Zentrale in Wien
:
Rotenturmstrasse 13/DG
A-1010 Wien

Von hier aus werden sämtliche Portalbetreiber unterstützt bei deren gewerbsmäßiger Abzocke. Hier befindet sich einer der Hauptakteure (zweites Bild von oben im Header), dessen Funktion mit der eines Brigadeführers vergleichbar ist: Er erteilt Anweisungen, verwaltet die Bedürfnisse der Portalbetreiber (kümmert sich um die Partner für die Geldeinzüge, kümmert sich darum, dass eine "Kundenserviceabteilung" die Anzeigen und Abfragen abfängt, stellt Adressen zur Verfügung und noch vieles mehr), erstattet dem Kopf der Bande regelmäßig Bericht und sorgt dafür, dass die Gelder - nach Abzug seines "Verdienstes" - weitergeleitet werden.
Hier in der Rotenturmstrasse finden regelmäßig Teambesprechungen statt, wo die nächsten Gaunereien bis ins Detail geplant werden. Unbemerkt von den österreichischen Behörden auf einer der besten Adressen Wiens werden nahezu tagtäglich Pläne und Strategien ausgearbeitet, wie man noch mehr und noch schneller Geld generieren kann, ohne dafür einen Gegenwert zu liefern.
Die Adresse ist gut gewählt, denn in diesem Haus befindet sich die Rechtsanwaltskammer. Dementsprechend findet man bei einer Internetabfrage auch keine negativen Berichte.

Das stille Headquarter in Mallorca:
Son Mohasa

Son Mohasa liegt ca. 60km südöstlich von Palma, hier ein Anfahrtsplan: http://www.son-mohasa.com/presse/weg.html ) - hier bewirtet Robert Marek künftige und bestehende Geschäftspartner, um sie auf seine Linie einzuschwören und denkt sich mit anderen gestrandeten Wahlmallorcanern aus Deutschland und Österreich die nächsten "Erfolgsgeschichten" aus. Und das geht so vor sich:

So entsteht eine "Notenbank":
Branchen werden beobachtet und nach unerlaubten Vorgehen Ausschau gehalten, der Ausgang solcher Aktionen wird analysiert und bewertet und wenn ein Marktkontrahent dann Schiffbruch erleidet und eingesperrt wird, entsteht eine Lücke, die mit einem ähnlichem System, nur eben etwas verfeinert und nachgebessert, aufgefüllt wird. Das System an sich bleibt jedoch das Gleiche und baut auf der Überredungskunst der Callcenteragents auf.
So sind die Grundlagen für eine verbesserte Version der Abzocke der PVG Gruppe (rund um die Oberlerchners) entstanden. Das Ergebnis erleben gerade in diesem Augenblick einige tausend deutsche Staatsbürger, die angerufen und abgezockt werden, oder bei denen einfach nur abgebucht wird, oder mittels fingierter Mahnschreiben und Drohungen Gelder weggenommen werden.
Bei den Planungen wird darauf geachtet, dass ein Teil der Arbeit "sauber" ist, das heißt, dass auch ein paar seriöse Anbieter ins Boot geholt werden und der Rest dann auf echte Akquise vollkommen verzichtet und direkt Gelder einzieht ohne Vertrag (wieder mit Hilfe und über Vermittlung der Rotenturmstrasse 13). Hierzu sind in der Planungsphase bereits einige gestrauchelte Geschäftsführer von maroden Callcentern eingeflossen, die aufgrund der Marktsituation ohnehin schon bekannt waren (zB.: Daniela Ptak, Thorsten Seyfarth - beide wurden übrigens Ende Jänner verhaftet, befinden sich aber nach einem Deal mit der STA wieder auf freiem Fuß - andere kommen über die Burgstallers oder aus dem türkischen Raum) und nur auf einen Geldgeber gewartet haben, der ihnen das Blaue vom Himmel verspricht. Hier hilft die Gier kräftig mit.
Dass diese Callcenter und deren Betreiber richtig eingesetzt werden und auch das Adressenmaterial zur Verfügung haben, dafür ist wieder die Zentrale in Wien zuständig - auf direkte Anweisung aus Spanien. Auch der Adressenhandel wird von Wien aus koordiniert. In den Datenbanken des Unternehmens in der Rotenturmstrasse (bzw, deren unmittelbar zugehörigen Unternehmen in der Slowakei und Ungarn - zB die RAGS und deren Nachfolger, die alle auf den selben Servern unter der gleichen IP zu finden sind who is) befinden sich Millionen von vollständigen Daten - inklusive Kontodaten - die ständig auf den neusten Stand gebracht werden. Der Handel mit den Adressen ist ein fixer Bestandteil des gesamten Konzepts und eine florierende Einkommensquelle, die großteils nicht versteuert wird und zum gesamten Paket gehört, das die Gruppe anbietet: Fullfilment von A bis Z, oder genauer: von Adressendiebstahl und -zurverfügungstellung bis hin zu zentralen Verwaltung der ergaunerten Gelder im Ausland.
Auch hier spielt der Kopf Marek eine entscheidende Rolle: Er schickt seinen Mann für Finanzen und Firmenverflechtungen um sich darum zu kümmern, gegen einen entsprechenden Betrag natürlich, oder gegen eine Beteiligung. In vielen Fällen ist die entsprechende Firma auch ganz im Besitz des Kartells (zB EPAGADO, AFENDIS AG, etc.. mehr dazu in einem separatem Posting).
Dr. Gxxxx Axxxxxxxx - der Consigliere - mit Sitz in 1010 Wien, hat unzählige Firmen rund um den Globus errichtet. Meist auf Postfachadressen, oder allseits bekannten Niederlassungen, die schon hunderte weitere Firmen beheimaten. Zum Beispiel in England, in Südafrika, in Panama, und so weiter. Er ist Spezialist für die Gründung von Offshoring und ist bereits seit vielen Monaten im Visier der Ermittler. Einer seiner "Mitstreiter" - Ludwig Pöppler wurde bereits 2007 auf Mallorca verhaftet und nach Österreich ausgeliefert. Pöpplers Spezialitäten waren ebenfalls Panamesische Tarnfirmen. Dazu in einem separatem Post noch mehr.


Hier sitzt eine der Geldzentralen:
Landstrasse 114
FL-9495 Triesen
Fürstentum Liechtenstein

Die Firma EUCOM, welche durch einen Treuhänder gehalten wird, gehört dem harten Kern des Kartells. In diese Firma fließen, gesteuert durch die langjährige Vertraute Mareks und Vorstand der ROWA Privatstiftung - welche auf allen Konten rund um die Welt zeichungsberechtigt ist - die Gelder der gesamten kriminellen Machenschaften. Nachdem sich dieses Modell durch die Steueraffäre in Deutschland aber als brüchig dargestellt hat, hat man entschieden, dass sämtliche Einträge, die auf die Firma in Liechtenstein hinweisen in den Suchmaschinen verschwinden müssen, die Homepage trocken gelegt wird und die Schotten dicht gemacht werden.
(Die Einträge, die zu EUCOM zu finden sind demnach solche: EUCOM , schlau, diesen Namen zu wählen.)
Die Firma wurde jedoch nicht geschlossen, nur jeder öffentliche Hinweis entfernt, dass sie existiert. Da das ganze aber sehr überhastet veranlasst wurde, sind Fehler passiert. So findet man in Liechtstein behördlicherseits die Eintragung (wenn auch schwer - das machte Liechtenstein ja auch so interessant) : Datenbank Liechtenstein zur EUCOM AG und in Rumänien die dazupassende Firma : EUCOM Total Grup SRL .
Während die Funktion der Liechtensteinschen Firma klar ist, handelt sich bei der rumänischen Variante mutmaßlich (hier wird in den nächsten Tagen die Antwort der Behörden in Baia Mare erwartet) um jenes Unternehmen, dass im Auftrag Mareks von Dr. Axxxxxxxx gegründet wurde, um in Rumänien die ergaunerten Gelder reinzuwaschen.
Den genauen Ablauf werden wir hier nicht erläutern - wir wollen keine Anleitung für illegale Taten geben. Rumänien wurde auch deshalb gewählt, weil Axxxxxxxxs Frau aus eben jenem Land stammt und naturgemäß dadurch sehr gute Kontakte zu einheimischen Behörden und Behördenmitarbeitern bestehen.

Der Sitz der Stiftung ROWA:
Wagramer Str. 19
1220 Wien

Die ROWA Stifung (ROWA steht hier für RObert und WAlter - Nachname folgt in einem separatem Beitrag, der Mann ist das "wert") ist als der Grundstein des gesamten Imperiums des Robert Marek anzusehen.
Diese Stiftung ist auch an der Firma in der Rotenturmstrasse beteiligt (als Gründungsmitglied) und hat einen Großteil an Beteiligungen an anderen Unternehmen gehalten, bzw. hält noch immer.
Bezeichnender Weise sind die in der Stiftung eingetragenen Personen schon sehr bekannt: ROWA Stiftung .


Knotenpunkte und Umschlagplätze:
Hernalser Hauptstrasse 50/1
A-1170 Wien
und
Postfach 2470
36243 Niederaula
und
Postfach 71
A-1150 Wien
und
Postfach: 44
2304 Orth a.d. Donau
und
Postfach 202
Rusterstrasse 120
A-7000 Eisenstadt

Das sind alles Knotenpunkte, die im Auftrag der Rotenturmstrasse 13 eingerichtet wurden und einen wichtigen Teil des gesamten Konzepts darstellen:
Es sind die Kundencenteradressen, Supportcenteradressen und Servicecenteradressen von Dutzenden Portalbetreibern. Angegeben in den Willkommenschreiben als Antwortadresse (welche vom Unternehmen in der Rotenturmstrasse 13 im Rahmen des Fullfillments verfasst und ausgesendet werden) und auf den jeweiligen Websites im Impressum.
Diese Adressen sind nicht anderes als Postfächer, die wiederum im Auftrage der Rotenturmstrasse 13 von dritten Unternehmen betreut (zB der Innopro s.r.o.), das heißt: geleert werden. Damit und mit dem Betreiben einer eigenen "Kundenserviceabteilung" wird versucht den Anschein zu erwecken, all diese Portalbetreiber hätten einen Sitz in Österreich und seien damit leicht erreichbar. Tatsächlich befinden sich die Firmen der Portalbetreiber ganz woanders. Hier ein sehr guter link dazu : Datenbank von antispam.de und Datenbank 2 von antispam.de .
Mit der Adresse Hernalser Hauptstrasse 50/1 werden wir uns auf einer separaten Seite befassen. Diese Adresse verdient unsere besondere Aufmerksamkeit - vorallem einer der Besitzer des Hauses.

Die Anschrift des Consigliere
Salztorgasse 7
A-1010 Wien

An dieser Adresse wohnt und residiert Mareks Mann für die Errichtung von Tarnfirmen und den Transport von gewaschenen Geldern. Seines Zeichens ehemaliger Gebrauchtwagenverkäufer und Glückspielautomatenaufsteller (AE interverb Automaten GmbH, Spielstube Event GmbH, Stern Leasing GmbH) ist er heute der Berater und Aufsichtsrat bei einem Kernunternehmen : Aufsichtsrat .
Dr. Axxxxxxxx liebt es Firmen zu gründen. Meist LTD's, oder ähnliche Formen im südamerikanischen und südafrikanischen Raum mit geringem Einlagekapital, aber es können auch schon mal AG's sein : interessante Gründungen in Zusammenhang mit dem Wiener Kartell .
Eine Gründung dürfte ihm heute sehr schwer im Magen liegen: Paneuropäische Beteiligungen AG.

Wir finden Dr. Axxxxxxxx einfach überall, wo es darum geht, Firmengeflechte aufzubauen. Die Masche ist immer dieselbe und hält sich an die Regeln des Robert Marek: schnell aufmachen, einen passenden Geschäftsführer reinsetzen (am besten einen, der überschuldet, oder vorbestraft ist), Geld abziehen und in sechs Monaten gibt es die Firma nicht mehr. Damit haben die Herrschaften den Behörden gegenüber einen gewaltigen Vorteil, weil sie schneller und flexibler reagieren können und auf keinerlei administrativen Vorschriften Rücksicht nehmen müssen. Und wo kein Täter, da keine Strafe: Ist die Firma erst einmal gestorben, gibt es im Regelfall auch keine Spur mehr zu den "Geschäftsführern". Auch wird das eigene Nest nach Möglichkeit nicht direkt mit Abzockaktionen beschmutzt, das heißt im Klartext, dass sich die Gruppe in Österreich sehr leise verhält.
Nur bei der AFENDIS AG (und auch bei deren Spiegelbild der EPAGADO) verhält es sich ein wenig anders.
Bei der AFENDIS AG ist die Querverbindung zu Dr. Axxxxxxxx bereits bekannt und er wird vor Gericht zu erklären haben, wieso sein Unternehmen viele Millionen Euro von den Konten der Staatsbürger eingezogen und weiter verteilt hat. (Bei der EPAGADO trifft es das Unternehmen in der Rotenturmstrasse 13.)

Dies ist ein Teil des Aufbaus des Netzwerkes und eine Vorschau auf die Beteiligten. Die Namen aus der Rotenturmstrasse 13 wurden bewusst noch nicht kolportiert. Auch der Firmenname noch nicht. Dies wird in einem separatem Posting veröffentlicht. Denn: auch dieser Herr und seine Firma sind es "wert", dass man ihnen etwas mehr an Aufmerksamkeit zukommen lässt - quasi einen exzellenten Kundensupport. Allerdings wollen wir den ermittelnden Behörden in München und Wien nicht vorgreifen. Siehe Eingangserklärung zu diesem Posting.


Aktuell: Es gibt mittlerweile bereits Aufträge zur Verhaftung Einzelner in Österreich! Bei uns sind schon einige Handlanger verhaftet worden.

Wir fortgesetzt mit dem Thema: Der Geldfluss anhand eines Beispiels eines Opfers und: Das Vermögen des Kartells - wohin es fließt.

GA

Beitragende