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Dienstag, 24. April 2012

Aus für das Wiener Karussell !

Nachdem nun in den letzten Tagen erste Meldungen davon berichtet haben, dass die mutmaßlichen Drahtzieher des Wiener Karussells verhaftet wurden, hier nun die Tatsachen:

Am Dienstag, den 17.04.2012 wurden in Wien drei der mutmaßlichen Haupttäter in der Causa rund um das sogenannte "Wiener Karussell" verhaftet.

Die Verhaftungen fanden unter anderem wegen der Feststellungen des Gutachters statt, welcher in den Ermittlungen anhand der vorliegenden Beweismaterialien den Nachweis erbringen konnte, dass die vorgeblich erbrachte Leistung der Gewinnspieleintragungen offenbar nicht erbracht worden war.

Über folgende Personen wurde daher die Untersuchungshaft verhängt:

Robert Franz M.
Mag. Stephan Wolfgang K.
Dr. iur. Gerald A.-E.

Der Vorwurf beinhaltet bislang den gewerbsmäßigen Betrug und der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien spricht in der Beschreibung des Umfanges der Schadenssumme und der Opferzahl sehr kryptisch davon, dass selbst bei einem Schaden von nur einem Euro pro Opfer der Gesamtschaden wohl die Millionengrenze überschreitet.
Und damit übertreibt er beileibe nicht: Immerhin gilt der Wiener Clan als "Erfinder" dieser Geschäftsmasche und hat wohl mehr Geschädigte hinterlassen, als bisher vorstellbar war. Eine Opferzahl von mehr als einer Million Betroffener ist da durchaus vorstellbar - und wenn es der Sprecher der Staatsanwaltschaft sagt, auch realistisch.

Tatsache ist, dass mit der Verhaftung der drei mutmaßlichen Haupttäter das Wiener Karussell zerschlagen ist und das diese Verhaftungen wahrscheinlich auch Auswirkungen auf die zur Zeit laufenden Verfahren, welche in Zusammenhang mit den Vorwürfen rund um die Luck24 zu tun haben, haben werden.
Zumindest dann, wenn in der nun folgenden Phase der letztendlichen Einvernahmen die entscheidenden Aussagen der Beschuldigten getätigt werden.

Man darf hier nicht vergessen: nun beginnt erst die eigentliche Untersuchung!

Endet damit die Abzocke am Telefon?

Nein, natürlich nicht: viele Trittbrettfahrer entstehen nahezu tagtäglich und versuchen das "Geschäftsmodell" des Wiener Clans nachzubauen.

Allerdings sind die Ermittlungsbehörden im deutschsprachigen Raum auf diese Art der Abzocke sensibilisiert worden und erkennen bereits sehr früh diese Tatmuster und haben nun durch die Erfahrungen der letzten Jahre auch einen anderen, viel schnelleren Zugang zu Ermittlungsansätzen.

Fakt ist, dass etwas derart pervers Großes in der Telefonabzocke mit Gewinnspieleintragungen nicht mehr entstehen kann. Auch für die Gauner der Internetabzocke mit Abofallen ist die Zeit abgelaufen .....

An dieser Stelle dürfen wir ein großes Kompliment an die hervorragende Ermittlungsarbeit richten:
Ein Schnellschuss - quasi aus der Hüfte auf Zuruf einzelner Blogbetreiber - wäre völlig falsch gewesen. Hier wurde in akribischer Schwerarbeit jedes einzelne Detail, jede Information auf Herz und Nieren geprüft und jedem Hinweis mit unglaublicher Geduld nachgegangen.
Man hat sich weder beeinflussen, noch drängen lassen - von keiner Seite. Und da gab es einige Versuche, wie uns vorliegt ...
Was von vielen als "langsames Getue" bemängelt wurde, war in Wahrheit ein immenser Aufwand an Recherchen, die sich um die ganze Welt erstreckt haben und schließlich zur Verhaftung geführt haben.

Dazu muss auch gesagt werden, dass es ohne der Unterstützung der österreichischen Partei FPÖ und deren Obmannes es gar nicht möglich gewesen wäre, hier derart effizient zu arbeiten. Das war auch die einzige politische Partei, die sich wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt und gehandelt und nicht nur Phrasen gedroschen hat.

Bevor jetzt wieder die nächsten Mutmaßungen und Spekulationen über die Strafhöhe entstehen, sei hier angemerkt, dass es noch ein weiter Weg bis zum Prozess ist und man sich in der nötigen Geduld üben muss:
Am Ende wird Recht über Unrecht obsiegen und die Verantwortlichen entsprechend deren Schuldausmaß betraft werden.

Zuletzt sei noch gesagt, dass es die Rückgewinnungshilfe in Österreich nicht in dem Ausmaß und nicht in der Art gibt, wie sie in Deutschland bekannt praktiziert wird.

Für nähere Informationen ersuchen wir Geschädigte daher, sich mit dem Verein VPT aus Wien unter der kostenlosen Hotline 0800 810 833 (aus ganz Österreich) oder per mail unter: sos@verein-vpt.at Kontakt aufzunehmen.

GA

Samstag, 2. Oktober 2010

Ein weiterer Schlag gegen die mutmaßlichen Betrüger...

Liebe Blogleser, die lange Pause seit dem letzten Beitrag ist durch intensive Recherchen entstanden.
Ein Ergebnis davon können Sie hier nachlesen:

"Telefonbande: Grazer auf Mallorca verhaftet

Auf der spanischen Ferieninsel Mallorca ist ein gebürtiger Grazer verhaftet worden, der gemeinsam mit vier Komplizen durch dubiose Telefongeschäfte mehr als sieben Mio. Euro ergaunert haben soll.


Internationaler Haftbefehl


Der 54 Jahre alte gebürtige Grazer lebt laut Bundeskriminalamt seit Jahren auf Mallorca - Gegen ihn bestand ein internationaler Haftbefehl. Jetzt wurde er in Palma de Mallorca verhaftet.


Mit dubiosen Gewinnversprechen sollen der Grazer und vier weitere Personen 7,5 Mio. Euro ergaunert haben. Länderübergreifende Razzia


Er und vier weitere Personen aus Deutschland werden verdächtigt, Anrufer mit dubiosen Gewinnversprechen geködert und ihnen mit Mehrwertnummern und teuren Gesprächseinheiten 7,5 Millionen Euro abgeknöpft zu haben.


Die Bande flog nun bei einer länderübergreifenden Razzia auf: Fahnder führten in Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Spanien und Österreich 33 Hausdurchsuchungen durch. Laut Staatsanwaltschaft Mannheim in Deutschland wurden vier der fünf Verdächtigten auf Mallorca festgenommen, darunter auch der Grazer.


Anzahl der Geschädigten noch unklar


Die vier Männer und eine Frau sollen ihren Opfern schriftlich oder telefonisch satte Gewinne in Aussicht gestellt haben. Um an das Geld heranzukommen, sollten sie eine Mehrwertnummer mit einem Gesprächspreis von drei Euro pro Minute wählen.


War der Kontakt hergestellt, setzten die Abzocker auf Zeit und verwickelten die Anrufer in minutenlange Gespräche, um so möglichst hohe Gebühren zu erzielen - die versprochenen Gewinne gab es freilich nie. Mit dem ergaunerten Geld sollen die Fünf laut Polizei in Saus und Braus gelebt haben. Wie viele Geschädigte es gibt, steht noch nicht fest."

Quelle: ORF

Jetzt fehlt nur noch der Herr Seyfarth, dem jetzt schön langsam die Schlafplätze ausgehen dürften (nachdem nun auch die eine der andere Yacht in Mallorca ausfällt).

Wir bleiben dran.

Das sollte auch den mittlerweile zahlreichen Nachahmern ein Warnzeichen sein:
Diese Art der Geschäftemacherei hat ein Ende.

Und es gibt keinen Schutz vor der Strafe - die ganz sicherlich folgt. Tagtäglich gibt es weitere Erfolge, weitere Festnahmen und Beschlagnahmen. Die mutmaßlichen Täter haben es dann mehr als nur schwer, glaubhaft zu machen, dass man von den illegalen Machenschaften nichts gewusst hat.

Selbst im Ausland ist man nicht sicher.

Deshalb ein Aufruf:

Stellen Sie sich den Behörden, legen Sie ein umfassendes Geständnis ab. Dies wird als hauptsächlicher Milderungsgrund gewertet.
Jede Polizeidienststelle nimmt Ihre Aussage entgegen.
Und: wer zuerst kommt, malt zuerst!

GA

Montag, 26. Juli 2010

Ein weiterer Schlag gegen das Wiener Karussell

Im Rahmen ihrer Ermittlungen haben Polizei und Staatsanwaltschaft zu einem weiteren Schlag gegen die Lotto- und Gewinnspielmafia des Wiener Karussells ausgeholt. Bei der Durchsuchung eines Bankhauses wurden Kontounterlagen sichergestellt. Die im folgenden Bericht erwähnten Firmen TFH AG und S & S Service & Solution sowie deren Geschäftsführer Markus Waldvogel, Thorsten Seyfarth (TFH AG) und Daniela Ptak (S & S Service & Solution) sind zweifelsfrei Teil des Betrugskartell aus Wien.

Aus dem Bericht von "Westfalen-Blatt":

Die Erfolgsmeldungen über beträchtliche Gewinne beim Bankverein werden von neuen Entwicklungen überschattet: Polizei und Staatsanwaltschaft haben die Hauptstelle in Werther durchsucht und Kontounterlagen im Zusammenhang mit unerlaubten Lastschrifteinzügen sichergestellt.

Durch »Abzocke« bei telefonischen Glücksspielen soll nach Angaben des Bielefelder Oberstaatsanwaltes Heinrich Rempe ein Schaden von mehreren Millionen Euro entstanden sein. ...

Bei dem mutmaßlichen Drahtzieher handelt es sich nach Erkenntnissen der Ermittler um die in der Schweiz ansässige Firma TFH, gegen die wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges ermittelt wird. Auch die Paderborner Firma S & S Service & Solution ist ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Mitarbeiter in einem von S & S betriebenen Callcenter sollen zahlreiche Personen angerufen und ihnen gesagt haben, sie hätten bei einem kostenlosen Glücksspiel gewonnen.

Sobald der Angerufene sich zur Nennung seiner Kontodaten verleiten ließ, habe TFH eigenmächtig Lastschriftabbuchungen veranlasst, heißt es. Die Abbuchungen sollen über drei Finanzdienstleister abgewickelt worden sein, deren Geschäftsräume in München, Berlin und Frankfurt ebenso wie der Bankverein durchsucht wurden. Auch gegen diese drei Unternehmen wurden laut Heinrich Rempe Ermittlungsverfahren eingeleitet. ...

Quelle und vollständiger Bericht: Westfalen-Blatt

Bei dem einen der im Bericht erwähnten Finanzdienstleister handelt es sich um die afendis payment solutions AG aus München:


Amtsgericht München Aktenzeichen: HRB 141215: Bekannt gemacht am: 26.11.2008 12:00 Uhr

In ( ).
gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr:

Veränderungen
24.11.2008

afendis AG, München, Marsstr. 26, 80335 München.Die Hauptversammlung vom 17.11.2008 hat die Änderung des § 1 (Firma) der Satzung beschlossen. Neue Firma: afendis payment solutions AG. Geschäftsanschrift: Marsstr. 26, 80335 München. Ausgeschieden: Vorstand: Bahlke, Steve, Inning am Ammersee, *24.07.1977.

Quelle: handelsregister.de

Davor war es noch für kurze Zeit die Firma concept payment AG mit Sitz in Niederkassel. Tatsächlich waren die da aber niemals. Geändert hat sich nach der "Rückkehr" nach München nur, dass einer der Gabrielidis Brüder ausgeschieden ist.....


Bereits im April hatte die Staatsanwaltschaft Bielefeld im Zuge einer Rückgewinnungshilfe zugunsten von Geschädigten in einer Veröffentlichung bekanntgegeben:

Forderungen der afendis payment solutions AG, Marsstraße 26, 80335 München, gegen den Bankverein Werther (Westfalen) aus dem Konto 260 133 710 auf Grund des Arrestes des AG Bielefeld vom 15.01.2010 (9 Gs 239/10): Guthaben am 31.03.2010: 167.140,71 €
Die afendis payment solutions AG war Zahlungsabwicklerin der TFH AG, der das Kontoguthaben daher wirtschaftlich zuzuordnen ist.

Tja und nun hat es auch den Bankverein Werther erwischt. Mit dem Vorstand aus Österreich....

Nachtrag zur Megalon:

Aufgrund der Informationsflut eines sehr umfangreichen Interviews am Montag, 08.02.2010 in Hamburg, wo noch immer viele Hinweise zur möglichen Kooperation mit der LUCK24 geklärt werden müssen, wird sich der Beitrag über die Megalon-Gruppe etwas nach hinten verschieben.

Samstag, 24. Juli 2010

Staatsanwaltschaft sucht erneut Opfer von Gewinnspieleintragsdiensten

Innerhalb weniger Tage wurde nun von der Staatsanwaltschaft Essen eine weitere Sicherungsmaßnahme bekannt gegeben. Im Zuge der Ermittlungen wurden Gelder von weiteren Firmen gepfändet. Auch in diesem Fall werden die Opfer der Firmen Atlas Call GmbH und Global Invest Group Ltd. gebeten, sich für eine mögliche Gewinnrückführung mit der Staatsanwaltschaft Essen in Verbindung zu setzen.


Staatsanwaltschaft Essen
71 Js 11/10
Bei der Staatsanwaltschaft Essen wird gegenwärtig unter dem Aktenzeichen 71 Js 11/10 ein Verfahren gegen die Verantwortlichen der Firmen Atlas Call GmbH und Global Invest Group Ltd. wegen banden- und gewerbsmäßigen Betruges geführt.
Hiervon berührt sind insbesondere die durch die o.g. Firmen vertriebenen Gewinnspieleintragsdienste mit den Bezeichnungen „Win-Express“, „Extrawin.tv“ und „Eurowin 24“.
Diesbezüglich wurden hier Gelder in Höhe von insgesamt 693.443,20 Euro gepfändet, bzw. beschlagnahmt.
Mutmaßlich geschädigte Personen, die in den letzten 12 Monaten unberechtigte Abbuchungen von ihren Konten in Zusammenhang mit den o.g. Firmen, bzw. Produkten festgestellt haben, werden gebeten, sich für weitere Informationen mit der Staatsanwaltschaft Essen, Zweigertstraße 56, 45130 Essen in Verbindung zu setzen.

Quelle: Elektronischer Bundesanzeiger Gerichtlicher Teil, 23.07.2010

Mittwoch, 7. Juli 2010

Was gegen die Abzocker wirkt!

In einem sehr guten Beitrag der Akte 20.10 Redaktion (Marc Rosenthal hat wieder einmal tief gegraben) gibt der Verbraucherschutzanwalt Stefan Richter ausgezeichnete Tipps.

Beachten Sie bitte den Hinweis auf das 6 Wochen Märchen, das so gerne von dem Banken benutzt wird!

Diese Regelung gilt in Deutschland UND Österreich!

Das Video:




Viele der Produkte, die zum Beispiel auf der Liste von Frau Cordes stehen, kommen direkt von LUCK24. Die anderen sind Derivate, wo das Adressmaterial von LUCK24 augenscheinlich weitergegeben wurde.

Sind Sie auch ein Opfer geworden?

Schreiben Sie uns dazu unter

Montag, 5. Juli 2010

Regierung in Österreich bewegt sich nun doch - oder sind das wieder nur Lippenbekenntnisse?

Nachdem wir aufdecken konnten, dass die Aussagen des österreichischen Konsumentenschutzministers Hundstorfer (SPÖ) weit an der Realität vorbeigehen und die angebliche Hotline und Beschwerdestelle im Konsumentenschutzministerium für Opfer von Gewinnspielbetrügereien sich als schlichtweg nicht existent herausgestellt hat, wurde der Druck augenscheinlich derart gross auf die Regierungspartei (SPÖ), dass nun sowohl im öffentlich-rechtlichen Fernsehen (ORF) im Teletext, als auch über die APA (Austrian Presse Agentur) einige Meldungen dazu veröffentlicht wurden.

Hier der Screenshot der Teletextmeldung vom 05.04.2010 - 20:00 Uhr:


Und hier der Text der Presseaussendung als Zitat:


Jarolim/Peschek: Kampf der Internetabzocke und dem Telefonbetrug

Utl.: SPÖ-Justizsprecher und Wiener SPÖ-Jugendkandidat starten Infokampagne und fordern klare gesetzliche Regelungen =


Wien (OTS/SK) - Für einen "rechtlichen Schutzschirm für
Konsumentinnen und Konsumenten" sprachen sich am Montag
SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim und SPÖ-Wien Jugendkandidat und
Lehrlingssprecher Christoph Peschek bei einer gemeinsamen
Pressekonferenz zum Thema "Schluss mit der Internet-Abzocke und Kampf
dem Telefonbetrug" aus. "Dieser Art und Weise Geschäfte zu machen
muss die Basis entzogen werden", fordert Jarolim die bisher untätige
ÖVP-Justizministerin Bandion-Ortner auf für "klare gesetzliche
Regelungen" zu sorgen. Auch von der zuständigen Staatssekretärin
Marek sei zu diesem Thema, das vor allem auch Jugendliche betrifft,
noch nichts zu hören gewesen. Peschek dazu: "Wir stehen klar auf der
Seite der Betroffenen und werden die zuständige Ministerin aus ihrem
Sommerschlaf wachrütteln." ****
Für den SPÖ-Justizsprecher steht fest, dass es gesetzliche Regelungen
braucht, die dem derzeitigen EU-Standard entsprechen. "Über den von
der Justizministerin versandten Gesetzesentwurf schütteln Experten
nur den Kopf", so Jarolim. Seine zentralen Forderungen: Absolute
Nichtigkeit von Verträgen, welche bei aufdringlichen und vom
Konsumenten nicht gewünschten "Werbeanrufen" ("Cold Calling")
zustande kommen und Schutz vor unterjubelten Online-Verträgen durch
unbegrenztes Rücktrittsrecht nach deutschem Vorbild.
Neben diesen Forderungen nach gesetzlichen Regelungen werden Jarolim
und Peschek eine Bewusstseins- und Informationskampagne unter dem
Titel "Kampf der Internetabzocke und dem Telefonbetrug" starten.
Dabei sollen einerseits Konsumenten vorab über die Gefahren und
Tücken von Telefonbetrug und zwielichtigen Internet-Angeboten
informiert werden, andererseits sollen bereits Betroffene über ihre
Rechte aufgeklärt und mit zuständigen Stellen wie dem
Internet-Ombudsmann und der Arbeiterkammer in Verbindung gebracht
werden. "Real sind diese Angebote Kosten- und Schuldenfallen. Hier
braucht es vor allem Aufklärung und klare gesetzliche Regelungen. Der
derzeitige Zustand ist unerträglich und eine Frechheit", so Peschek. 
Service: Weitere Informationen finden Sie in der Presseunterlage
unter www.spoe.at (Schluss) sa 
Rückfragehinweis:
   SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien, 
   Tel.: 01/53427-275
   http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER

INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
Zitat Ende

Wir werten diese Aussagen anhand der Personen, die sie getätigt haben allerdings als zwar inhaltlich sehr löblich, aber weder der Justizsprecher der SPÖ, noch der SPÖ Jugendkandidat und Lehrlingssprecher haben das politische Gewicht, um die Regierung tatsächlich zum Handeln zu bewegen.

Was bleibt ist daher der ungute Beigeschmack einer sehr schnellen und unüberlegten Reaktion und des Versuches, sich halbherzig von den Seilschaften des Walter Amon zu distanzieren, der ja nachweislich von eben jener Partei, die nun in Österreich regiert, so hoch geehrt wurde und deren Bundesparteivorstände zu den Busenfreunden des Walter Amon zählen.

Wir dürfen hier nicht vergessen, dass einer der Wegbegleiter und Freunde des Walter Amon der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs ist (Pensionist ist gleichbedeutend mit Renter), also der Hauptopfergruppe des Wiener Kartells. Und dieser hat sich bis heute nicht distanziert, obwohl es nachweislich (schriftlich dokumentiert und angezeigt) die Kontaktvermittlung von Walter Amon zu diesem Präsidenten zum Zwecke der "Generierung von Kundenpotential", mit dem Hinweis auf deren lange Freundschaft gibt.

Dabei wäre das sehr einfach: eine Presseaussendung mit einer endgültigen Stellungnahme und Sachbeweisen untermauert würde reichen.

Also lassen wir die Kirche im Dorf, und sehen diese angeblichen Willenserklärungen der mittleren Parteihierarchie als das an was es ist: der Rettungsversuch sich und Spitzenpolitiker aus dem Schussfeld zu bringen, ohne jetzt tatsächlich etwas zu bewegen. Denn eines ist uns bei den Nachforschungen zu den Aussagen des Konsumentenschutzministers ebenfalls deutlich geworden: einen Initiativantrag, wie von ihm beschrieben hat es bis heute nicht gegeben.

Aber vielleicht ja dann Morgen.......

Einstweilen tun wir das was wir können: wir helfen den Opfern direkt, ohne Bürokratie. Helfen Sie mit und fragen Sie Ihre Eltern, Großeltern, Nachbarn und Bekannten, ob ihnen ebenfalls ungerechtfertigt Gelder von diesen Tätern abgebucht worden sind und die Banken sich nun sträuben rückzubuchen. Mailen Sie uns Ihre Beschwerden!

Schreiben Sie uns Ihre Meinung dazu:

Sonntag, 4. Juli 2010

Droht in Österreich der Strafanzeige gegen die LUCK24 ähnliches wie in Deutschland?

Bei unseren Recherchen sind wir bereits im Jahre 2009 auf eine Absonderlichkeit gestossen, die bis heute nicht geklärt werden konnte:

Es lag bereits damals eine sehr umfangreiche Strafanzeige gegen den Herrn Magister Stephan Wolfgang Kleinander (Geschäftsführer und Teilinhaber der Luck24 GmbH) und Frau Melek Gültekin (alias Melissa Hardy, Geschäftsführerin der Epagado Payment GmbH) vor. Und zwar wegen des Verdachtes des gewerbsmäßigen Betruges und der Geldwäsche.

Diese Anzeige wurde vom LKA Schleswig Hollstein bearbeitet und auch sehr gut ermittelt. So gut, dass es sogar zu einem Beschluss des Amtsgerichtes Kiel kam, der zur Sicherung von Ansprüchen Verletzter die Beschlagnahme aller gegenwärtiger und künftiger Forderungen der Epagado Payment GmbH in voller Höhe anordnete.

Das war vor rund einem Jahr jetzt. Der gesamte Akt, inklusive der Zeugenaussagen und Begründungen des Gerichts, sowie der Stellungnahmen der ermittelnden LKA Beamten und die Anzeige der Dresdner Bank, liegt uns im Original vor.

Wir werden nun Auszüge aus diesem Akt veröffentlichen und im Anschluss daran erklären, warum wir das tun. Sämtliche Objekte sind anklickbar und werden in einem neuen Fenster geöffnet. Wir haben die Dokumente dahingehend abgeändert, dass wir die Unterschriften der exekutiven Beamten entfernt haben. Diese sind für die Tatsache nicht relevant, können aber bei Bedarf bei uns eingesehen werden (Anfrage an: betrugskartell@gmail.com).

der Beschluss des Amtsgerichtes Kiel vom Juni 2009:

Der Beschluss ist eindeutig und aussagekräftig.

Die Gründe hierzu:

und


Hier werden - bereits vor mehr als einem Jahr und durch Erhebungen ermittelt - die Täter genannt, die nun, ein Jahr später, noch immer dieselbe Masche durchziehen.

Wir haben über ein Jahr nachgefragt, Eingaben eingebracht, Anzeige erstattet und unsere Kontakte eingesetzt und wollten wissen, warum in dieser Sache nichts mehr geschieht.

Die Antwort war vorerst einmal nicht glaubhaft, denn uns wurde von Insidern berichtet, dass man damals einen (damals noch) unbekannten Troubleshooter losgesandt hat, der allgemein nur "der Professor" genannt wird. Und drei Tage, nachdem dieser Besuch stattgefunden hatte, konnte, oder wollte sich niemand mehr an diese sehr umfangreiche Strafanzeige erinnern.

Weitere Nachforschungen haben allerdings ergeben, dass es tatsächlich einen sehr gut vernetzten Anwalt gibt, der auf die Beschreibungen passt und der für heikle Angelegenheiten herangezogen wird. Dieser Anwalt hat sehr gute politische Verbindungen und treibt sowohl in München, als auch in Berlin und Duisburg sein Unwesen.

Sehen wir uns die Anzeige etwas genauer an:


und


Jetzt sehen wir auch, dass die Erklärungsversuche und Lügengebilde der LUCK24 dem Fernsehen gegenüber, sie hätten nichts mit der Epagado zu tun und man kenne sich ja gar nicht, bereits seit über einem Jahr als Lüge bekannt sind.

Auch in Österreich, wo diese Strafanzeige ja bekannt gemacht wurde.

Unsere deutschen Kontaktleute bei dem LKA waren schlicht fassungslos, wie es sein kann, dass diese Anzeige (und die ist tatsächlich sehr umfangreich und umfasst mehrere hundert Seiten!) "untergegangen" ist.

Nun wird dort vor Ort gott sei dank reiner Tisch gemacht, aber:

Was ist da in Österreich los?

Wieso wird da ähnlich "lahm" vorgegangen, wie bei der Anzeige im Jahre 2009 gegen Kleinander und Co, wo schon damals der Riegel hätte vorgeschoben werden können und viele Hunderttausende Opfer gar nicht mehr Opfer geworden wären?

Wieso bekennt der zuständige Staatsanwalt in Wien, dass er einige Wochen nach Übergabe der Akten noch immer nicht in die Materie eingelesen ist? Sind den Offiziellen die Menschen so egal?

Ist da wieder "der Professor" am Werk, oder dreht es sich hier um politische Ränkespiele, weil einer der Hauptverdächtigen, der Herr Walter Amon, das goldene Verdienstkreuz der Stadt Wien überreicht bekommen hat und allseits bekannte Persönlichkeiten, wie den Herrn Blecha (Präsident des SPÖ-Pensionistenverbands - was für ein Zufall: die betroffensten Opfer sind Pensionisten!), der bereits vor Jahren als Innenminister zurücktreten und alle Ämter niederlegen musste und wegen Urkundenunterdrückung und Fälschung von Beweismitteln zu einer auf drei Jahre bedingten Freiheitsstrafe von neun Monaten verurteilt wurde, aber noch immer zu den einlussreichsten Menschen in Österreichs Poltik zählt, zu seinen Freunden zählen darf?

Wird die Strafanzeige gegen die Beteiligten in diesem unglaublich riesigen Betrugsnetzwerk etwa auch eingestellt, oder "vergessen"? Wird etwa ein Sündenbock gesucht, der dann schlussendlich die "Schuld" daran trägt, dass nicht ermittelt wird?

Weil es vielleicht "zu unbequem" ist, zugeben zu müssen, dass man die vielen tausenden Beschwerden und Anzeigen "überhört" hat?

Oder hat der Robert Marek (wo mittlerweile auch das US Department of State und die amerikanische Botschaft in Wien Suchanfragen nach "Robert Marek Betrug" aussendet) doch noch so gute Kontakte, dass er den Ermittlungsverlauf beeinflussen kann?

Hier sind die Medien gefragt! Die öffentliche Wahrnehmung muss sensibilisiert werden! Die Menschen auf der Strasse müssen wissen, dass mit ihren Stimmen vielleicht sogar Schindluder betrieben wird.

Je tiefer wir graben, desto schmutziger werden die Ergebnisse.

Und das sind die Gründe, warum wir diese Anzeige gegen Kleinander und Co veröffentlicht haben.

Damit die Menschen sehen, warum es noch immer zu Abbuchungen und Einzügen kommt, die weder gerechtfertigt, noch legal sind. Aber auch, damit die Opfer und vor allem deren Angehörige, Nachbarn und Bekannte sehen und lesen können, dass es wohl auch menschen gibt, die der Sache auf den Grund gehen. Damit die Hoffnung am Leben bleibt, dass so etwas nicht wieder passieren kann.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung dazu:

Freitag, 2. Juli 2010

Opfer gesucht


Sind Sie ein/e Geschädigte/r eines der verdächtigen Gewinnspieleintragungsservices?

Kenn Sie jemanden in Ihrem Bekanntenkreis, bei dem unrechtmässige Abbuchungen im Zusammenhang mit solchen Unternehmen geschehen sind ?

Befindet sich in Ihrem Verwandtenkreis jemand, der Opfer dieser kriminellen Machenschaften geworden ist ?

Dann melden Sie sich bitte dringend bei :


Wir suchen dringend Geschädigte und auch solche Personen, bei denen es versucht worden ist, Gelder unrechtmäßig einzuziehen, oder wo die Banken mit dem 6, bzw. 8 Wochen Märchen versuchen sich aus der Verantwortung zu ziehen.

Wir werden zusammen mit Mitarbeitern des ORF und dem Rechtsanwalt Horvath versuchen, Ihnen zu Ihrem Recht zu verhelfen.

Bitte melden Sie sich zahlreich! Jeder Einzelne trägt dazu bei, dass die Opfer geschützt werden können und der Gesetzgeber zum Handeln gebracht wird!

Mittwoch, 24. März 2010

Struktur, Adressen und Daten - Teil 1

ACHTUNG: Wie im Sat1 Forum gepostet wird, meldet das Virenschutzprogramm AVIRA, dass auf dieser Seite ein Skriptvirus enthalten ist! Vielleicht liegt das an dem Skript für die google-Analytics. Jedenfalls empfehlen wir sicherheitshalber, entweder diese Seite mit Firefox im Private-Modus zu besuchen, oder im Internet Explorer, oder anderen Browsern die Skripte abzuschalten!



Anmerkung: Da unsere Postings auf Fakten beruhen, die entweder bereits ermittelt, veröffentlicht und den Behörden übergeben wurden, oder noch in Vorerhebung durch die Behörden in Deutschland oder Österreich stehen, werden einige Namen in Absprache mit den ermittelnden Behörden vorerst nicht genannt. Dies dient einzig und allein dazu, um etwaige Ermittlungsergebnisse nicht durch den Vorwurf der üblen Nachrede (§ 186 StGB in Verbindung mit § 11 Abs. 3 - Verbreitung durch Schriften) zu gefährden. Nach Abschluß der jeweiligen Vorerhebungen, bzw. nach Freigabe durch die Behörden, werden diese Daten unmittelbar online gestellt. Fragen dazu bitte direkt an betrugskartell@gmail.com

Der Vollständigkeit wegen sei hier noch angeführt, dass die Ermittlungen auch im Hinblick auf die organisierte Kriminalität geführt werden. Der Tatbestand wird wie folgt definiert:

Organisierte Kriminalität ist die von Gewinn- und/oder Machtstreben bestimmte planmäßige Begehung von Straftaten, die einzeln oder in ihrer Gesamtheit von erheblicher Bedeutung sind, wenn mehr als zwei Beteiligte auf längere oder unbestimmte Dauer arbeitsteilig
  • unter Verwendung gewerblicher oder geschäftsähnlicher Strukturen,
  • unter Anwendung von Gewalt oder anderer zur Einschüchterung geeigneter Mittel oder
  • unter Einflussnahme auf Politik, Massenmedien, Justiz , öffentliche Verwaltung, oder Wirtschaft
zusammenwirken (1990/ RiStBV 1991).
Blogger


Die Zentrale in Wien
:
Rotenturmstrasse 13/DG
A-1010 Wien

Von hier aus werden sämtliche Portalbetreiber unterstützt bei deren gewerbsmäßiger Abzocke. Hier befindet sich einer der Hauptakteure (zweites Bild von oben im Header), dessen Funktion mit der eines Brigadeführers vergleichbar ist: Er erteilt Anweisungen, verwaltet die Bedürfnisse der Portalbetreiber (kümmert sich um die Partner für die Geldeinzüge, kümmert sich darum, dass eine "Kundenserviceabteilung" die Anzeigen und Abfragen abfängt, stellt Adressen zur Verfügung und noch vieles mehr), erstattet dem Kopf der Bande regelmäßig Bericht und sorgt dafür, dass die Gelder - nach Abzug seines "Verdienstes" - weitergeleitet werden.
Hier in der Rotenturmstrasse finden regelmäßig Teambesprechungen statt, wo die nächsten Gaunereien bis ins Detail geplant werden. Unbemerkt von den österreichischen Behörden auf einer der besten Adressen Wiens werden nahezu tagtäglich Pläne und Strategien ausgearbeitet, wie man noch mehr und noch schneller Geld generieren kann, ohne dafür einen Gegenwert zu liefern.
Die Adresse ist gut gewählt, denn in diesem Haus befindet sich die Rechtsanwaltskammer. Dementsprechend findet man bei einer Internetabfrage auch keine negativen Berichte.

Das stille Headquarter in Mallorca:
Son Mohasa

Son Mohasa liegt ca. 60km südöstlich von Palma, hier ein Anfahrtsplan: http://www.son-mohasa.com/presse/weg.html ) - hier bewirtet Robert Marek künftige und bestehende Geschäftspartner, um sie auf seine Linie einzuschwören und denkt sich mit anderen gestrandeten Wahlmallorcanern aus Deutschland und Österreich die nächsten "Erfolgsgeschichten" aus. Und das geht so vor sich:

So entsteht eine "Notenbank":
Branchen werden beobachtet und nach unerlaubten Vorgehen Ausschau gehalten, der Ausgang solcher Aktionen wird analysiert und bewertet und wenn ein Marktkontrahent dann Schiffbruch erleidet und eingesperrt wird, entsteht eine Lücke, die mit einem ähnlichem System, nur eben etwas verfeinert und nachgebessert, aufgefüllt wird. Das System an sich bleibt jedoch das Gleiche und baut auf der Überredungskunst der Callcenteragents auf.
So sind die Grundlagen für eine verbesserte Version der Abzocke der PVG Gruppe (rund um die Oberlerchners) entstanden. Das Ergebnis erleben gerade in diesem Augenblick einige tausend deutsche Staatsbürger, die angerufen und abgezockt werden, oder bei denen einfach nur abgebucht wird, oder mittels fingierter Mahnschreiben und Drohungen Gelder weggenommen werden.
Bei den Planungen wird darauf geachtet, dass ein Teil der Arbeit "sauber" ist, das heißt, dass auch ein paar seriöse Anbieter ins Boot geholt werden und der Rest dann auf echte Akquise vollkommen verzichtet und direkt Gelder einzieht ohne Vertrag (wieder mit Hilfe und über Vermittlung der Rotenturmstrasse 13). Hierzu sind in der Planungsphase bereits einige gestrauchelte Geschäftsführer von maroden Callcentern eingeflossen, die aufgrund der Marktsituation ohnehin schon bekannt waren (zB.: Daniela Ptak, Thorsten Seyfarth - beide wurden übrigens Ende Jänner verhaftet, befinden sich aber nach einem Deal mit der STA wieder auf freiem Fuß - andere kommen über die Burgstallers oder aus dem türkischen Raum) und nur auf einen Geldgeber gewartet haben, der ihnen das Blaue vom Himmel verspricht. Hier hilft die Gier kräftig mit.
Dass diese Callcenter und deren Betreiber richtig eingesetzt werden und auch das Adressenmaterial zur Verfügung haben, dafür ist wieder die Zentrale in Wien zuständig - auf direkte Anweisung aus Spanien. Auch der Adressenhandel wird von Wien aus koordiniert. In den Datenbanken des Unternehmens in der Rotenturmstrasse (bzw, deren unmittelbar zugehörigen Unternehmen in der Slowakei und Ungarn - zB die RAGS und deren Nachfolger, die alle auf den selben Servern unter der gleichen IP zu finden sind who is) befinden sich Millionen von vollständigen Daten - inklusive Kontodaten - die ständig auf den neusten Stand gebracht werden. Der Handel mit den Adressen ist ein fixer Bestandteil des gesamten Konzepts und eine florierende Einkommensquelle, die großteils nicht versteuert wird und zum gesamten Paket gehört, das die Gruppe anbietet: Fullfilment von A bis Z, oder genauer: von Adressendiebstahl und -zurverfügungstellung bis hin zu zentralen Verwaltung der ergaunerten Gelder im Ausland.
Auch hier spielt der Kopf Marek eine entscheidende Rolle: Er schickt seinen Mann für Finanzen und Firmenverflechtungen um sich darum zu kümmern, gegen einen entsprechenden Betrag natürlich, oder gegen eine Beteiligung. In vielen Fällen ist die entsprechende Firma auch ganz im Besitz des Kartells (zB EPAGADO, AFENDIS AG, etc.. mehr dazu in einem separatem Posting).
Dr. Gxxxx Axxxxxxxx - der Consigliere - mit Sitz in 1010 Wien, hat unzählige Firmen rund um den Globus errichtet. Meist auf Postfachadressen, oder allseits bekannten Niederlassungen, die schon hunderte weitere Firmen beheimaten. Zum Beispiel in England, in Südafrika, in Panama, und so weiter. Er ist Spezialist für die Gründung von Offshoring und ist bereits seit vielen Monaten im Visier der Ermittler. Einer seiner "Mitstreiter" - Ludwig Pöppler wurde bereits 2007 auf Mallorca verhaftet und nach Österreich ausgeliefert. Pöpplers Spezialitäten waren ebenfalls Panamesische Tarnfirmen. Dazu in einem separatem Post noch mehr.


Hier sitzt eine der Geldzentralen:
Landstrasse 114
FL-9495 Triesen
Fürstentum Liechtenstein

Die Firma EUCOM, welche durch einen Treuhänder gehalten wird, gehört dem harten Kern des Kartells. In diese Firma fließen, gesteuert durch die langjährige Vertraute Mareks und Vorstand der ROWA Privatstiftung - welche auf allen Konten rund um die Welt zeichungsberechtigt ist - die Gelder der gesamten kriminellen Machenschaften. Nachdem sich dieses Modell durch die Steueraffäre in Deutschland aber als brüchig dargestellt hat, hat man entschieden, dass sämtliche Einträge, die auf die Firma in Liechtenstein hinweisen in den Suchmaschinen verschwinden müssen, die Homepage trocken gelegt wird und die Schotten dicht gemacht werden.
(Die Einträge, die zu EUCOM zu finden sind demnach solche: EUCOM , schlau, diesen Namen zu wählen.)
Die Firma wurde jedoch nicht geschlossen, nur jeder öffentliche Hinweis entfernt, dass sie existiert. Da das ganze aber sehr überhastet veranlasst wurde, sind Fehler passiert. So findet man in Liechtstein behördlicherseits die Eintragung (wenn auch schwer - das machte Liechtenstein ja auch so interessant) : Datenbank Liechtenstein zur EUCOM AG und in Rumänien die dazupassende Firma : EUCOM Total Grup SRL .
Während die Funktion der Liechtensteinschen Firma klar ist, handelt sich bei der rumänischen Variante mutmaßlich (hier wird in den nächsten Tagen die Antwort der Behörden in Baia Mare erwartet) um jenes Unternehmen, dass im Auftrag Mareks von Dr. Axxxxxxxx gegründet wurde, um in Rumänien die ergaunerten Gelder reinzuwaschen.
Den genauen Ablauf werden wir hier nicht erläutern - wir wollen keine Anleitung für illegale Taten geben. Rumänien wurde auch deshalb gewählt, weil Axxxxxxxxs Frau aus eben jenem Land stammt und naturgemäß dadurch sehr gute Kontakte zu einheimischen Behörden und Behördenmitarbeitern bestehen.

Der Sitz der Stiftung ROWA:
Wagramer Str. 19
1220 Wien

Die ROWA Stifung (ROWA steht hier für RObert und WAlter - Nachname folgt in einem separatem Beitrag, der Mann ist das "wert") ist als der Grundstein des gesamten Imperiums des Robert Marek anzusehen.
Diese Stiftung ist auch an der Firma in der Rotenturmstrasse beteiligt (als Gründungsmitglied) und hat einen Großteil an Beteiligungen an anderen Unternehmen gehalten, bzw. hält noch immer.
Bezeichnender Weise sind die in der Stiftung eingetragenen Personen schon sehr bekannt: ROWA Stiftung .


Knotenpunkte und Umschlagplätze:
Hernalser Hauptstrasse 50/1
A-1170 Wien
und
Postfach 2470
36243 Niederaula
und
Postfach 71
A-1150 Wien
und
Postfach: 44
2304 Orth a.d. Donau
und
Postfach 202
Rusterstrasse 120
A-7000 Eisenstadt

Das sind alles Knotenpunkte, die im Auftrag der Rotenturmstrasse 13 eingerichtet wurden und einen wichtigen Teil des gesamten Konzepts darstellen:
Es sind die Kundencenteradressen, Supportcenteradressen und Servicecenteradressen von Dutzenden Portalbetreibern. Angegeben in den Willkommenschreiben als Antwortadresse (welche vom Unternehmen in der Rotenturmstrasse 13 im Rahmen des Fullfillments verfasst und ausgesendet werden) und auf den jeweiligen Websites im Impressum.
Diese Adressen sind nicht anderes als Postfächer, die wiederum im Auftrage der Rotenturmstrasse 13 von dritten Unternehmen betreut (zB der Innopro s.r.o.), das heißt: geleert werden. Damit und mit dem Betreiben einer eigenen "Kundenserviceabteilung" wird versucht den Anschein zu erwecken, all diese Portalbetreiber hätten einen Sitz in Österreich und seien damit leicht erreichbar. Tatsächlich befinden sich die Firmen der Portalbetreiber ganz woanders. Hier ein sehr guter link dazu : Datenbank von antispam.de und Datenbank 2 von antispam.de .
Mit der Adresse Hernalser Hauptstrasse 50/1 werden wir uns auf einer separaten Seite befassen. Diese Adresse verdient unsere besondere Aufmerksamkeit - vorallem einer der Besitzer des Hauses.

Die Anschrift des Consigliere
Salztorgasse 7
A-1010 Wien

An dieser Adresse wohnt und residiert Mareks Mann für die Errichtung von Tarnfirmen und den Transport von gewaschenen Geldern. Seines Zeichens ehemaliger Gebrauchtwagenverkäufer und Glückspielautomatenaufsteller (AE interverb Automaten GmbH, Spielstube Event GmbH, Stern Leasing GmbH) ist er heute der Berater und Aufsichtsrat bei einem Kernunternehmen : Aufsichtsrat .
Dr. Axxxxxxxx liebt es Firmen zu gründen. Meist LTD's, oder ähnliche Formen im südamerikanischen und südafrikanischen Raum mit geringem Einlagekapital, aber es können auch schon mal AG's sein : interessante Gründungen in Zusammenhang mit dem Wiener Kartell .
Eine Gründung dürfte ihm heute sehr schwer im Magen liegen: Paneuropäische Beteiligungen AG.

Wir finden Dr. Axxxxxxxx einfach überall, wo es darum geht, Firmengeflechte aufzubauen. Die Masche ist immer dieselbe und hält sich an die Regeln des Robert Marek: schnell aufmachen, einen passenden Geschäftsführer reinsetzen (am besten einen, der überschuldet, oder vorbestraft ist), Geld abziehen und in sechs Monaten gibt es die Firma nicht mehr. Damit haben die Herrschaften den Behörden gegenüber einen gewaltigen Vorteil, weil sie schneller und flexibler reagieren können und auf keinerlei administrativen Vorschriften Rücksicht nehmen müssen. Und wo kein Täter, da keine Strafe: Ist die Firma erst einmal gestorben, gibt es im Regelfall auch keine Spur mehr zu den "Geschäftsführern". Auch wird das eigene Nest nach Möglichkeit nicht direkt mit Abzockaktionen beschmutzt, das heißt im Klartext, dass sich die Gruppe in Österreich sehr leise verhält.
Nur bei der AFENDIS AG (und auch bei deren Spiegelbild der EPAGADO) verhält es sich ein wenig anders.
Bei der AFENDIS AG ist die Querverbindung zu Dr. Axxxxxxxx bereits bekannt und er wird vor Gericht zu erklären haben, wieso sein Unternehmen viele Millionen Euro von den Konten der Staatsbürger eingezogen und weiter verteilt hat. (Bei der EPAGADO trifft es das Unternehmen in der Rotenturmstrasse 13.)

Dies ist ein Teil des Aufbaus des Netzwerkes und eine Vorschau auf die Beteiligten. Die Namen aus der Rotenturmstrasse 13 wurden bewusst noch nicht kolportiert. Auch der Firmenname noch nicht. Dies wird in einem separatem Posting veröffentlicht. Denn: auch dieser Herr und seine Firma sind es "wert", dass man ihnen etwas mehr an Aufmerksamkeit zukommen lässt - quasi einen exzellenten Kundensupport. Allerdings wollen wir den ermittelnden Behörden in München und Wien nicht vorgreifen. Siehe Eingangserklärung zu diesem Posting.


Aktuell: Es gibt mittlerweile bereits Aufträge zur Verhaftung Einzelner in Österreich! Bei uns sind schon einige Handlanger verhaftet worden.

Wir fortgesetzt mit dem Thema: Der Geldfluss anhand eines Beispiels eines Opfers und: Das Vermögen des Kartells - wohin es fließt.

GA

Der Anfang vom Ende

ACHTUNG: Wie im Sat1 Forum gepostet wird, meldet das Virenschutzprogramm AVIRA, dass auf dieser Seite ein Skriptvirus enthalten ist! Vielleicht liegt das an dem Skript für die google-Analytics. Jedenfalls empfehlen wir sicherheitshalber, entweder diese Seite mit Firefox im Private-Modus zu besuchen, oder im Internet Explorer, oder anderen Browsern die Skripte abzuschalten!



Hallo liebe Blogleser und willkommen zu einer längst fällig gewordenen Veröffentlichung und Ergänzung zum Wiener Karussell. Heute beginnen wir damit, Nägel mit Köpfen zu machen und läuten den Anfang vom Ende des schweren gewerbsmässigen Betruges der Wiener Bande ein.

Ihnen sind sicherlich die vielen Foren und Blogs bekannt, die sich mit sogenannten "Nutzlosseiten", Internetabzocke und Telefonspam beschäftigen.

Es sind sehr viele nützliche dabei, die sich darauf spezialisiert haben, den Verbrauchern und Opfern Hilfestellung zu geben. Wir können das nicht, denn dafür sind wir nicht ausgebildet und scheitern schon bei dem Versuch daran, wie uns die Vergangenheit gelehrt hat.

Wir sehen unsere Aufgabe daher vielmehr darin, die Hintermänner bloß zu stellen, sie an das Licht der Öffentlichkeit zu zerren und Ihnen so den Schutz der Anonymität zu nehmen.

Wir werden die Struktur erklären, die Hintermänner benennen, die Firmen, die darin verwickelt sind und deren Geschäftsführer. Wir werden Adressen, Telefonnummern und Fotos veröffentlichen. Und wir werden die Geldflüsse aufzeigen.

In der Hoffnung, das sich genug Geschädigte melden, um die Behörden in Wien endlich aktiv werden zu lassen, ohne auf politische Weisungen acht geben zu müssen.

Denn auch das ist ein Thema: in Wien werden die Hauptakteure durch politische Einflussnahme vor einer ordentlichen Verfolgung geschützt! Auch das können und werden wir vollständig und ohne Zensur veröffentlichen.

Um den Blog etwas populärer zu machen (je mehr Leser desto breiter die Front gegen das Kartell), werden wir am 27.03.2010 die erste einer Reihe von Veröffentlichungen machen.
Das Thema wird die Struktur des Netzwerkes sein. Von Las Vegas über Südamerika, Südafrika, über Deutschland und die Zentrale in Wien Rotenturmstrasse 13, bis nach Rumänien, wo die Gelder gewaschen werden.

Möchten Sie uns dazu etwas schreiben? Hier die Mailadresse: betrugskartell@gmail.com

Anmerkung: Diese Seite kann ruhig von DDOS Atacken lahmgelegt werden. Damit rechnen wir und es gibt noch viele weitere Seiten, die ohne Zeitverlust online gehen.

GA

Beitragende